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Torjäger, WM-Spiele und der Rekord-Kaiser


Torjäger, WM-Spiele und der Rekord-Kaiser

Von Udo Muras

15.06.2018Lesedauer: 4 Min.
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Überglücklich jubelnd liegen sich Franz Beckenbauer (links) und Trainer Helmut Schön nach dem 2:1-Sieg über die Niederlande im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft am 07.07.1974 im Münchner Olympiastadion in den Armen.
Überglücklich jubelnd liegen sich Franz Beckenbauer (links) und Trainer Helmut Schön nach dem 2:1-Sieg über die Niederlande im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft am 07.07.1974 im Münchner Olympiastadion in den Armen. (Quelle: Werek/dpa-bilder)
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Zum 19. Mal nimmt Deutschland an einer WM teil, nur zwei Mal fehlte es (1930 und 1950). Obwohl Brasilien immer dabei war, hat die DFB-Equipe mit 106 Spielen die meisten bestritten. In dieser Folge nennen wir weitere Rekorde, die von der Mannschaft oder einzelnen Spielern aufgestellt wurden.

Edmund Conen 1934

Der Stürmer der Stuttgarter Kickers schoss im ersten deutschen WM-Spiel aller Zeiten beim 5:2 gegen Belgien in Florenz gleich einen Hattrick. Er war damals erst 19. Bis 1958 war er deshalb der jüngste Hattrick-Schütze der WM-Historie, dann löste ihn ein gewisser Pelé (damals 17) ab. In der WM-Historie haben ohnehin nur sieben Spieler das Kunststück vollbracht, innerhalb einer Halbzeit drei Tore in Folge zu erzielen – ohne dass jemand dazwischenfunkt. Darunter war auch Gerd Müller (1970 gegen Peru), seit 1994 (Oleg Salenko/ UdSSR gegen Kamerun) kam keiner mehr hinzu.

Der deutsche Nationalspieler Edmund Conen (vorne) im Zweikampf mit einem bulgarischen Spieler beim Länderspiel Deutschland gegen Bulgarien (7:3) am 20.10.1940 in München, bei dem er vier Tore erzielte.
Der deutsche Nationalspieler Edmund Conen (vorne) im Zweikampf mit einem bulgarischen Spieler beim Länderspiel Deutschland gegen Bulgarien (7:3) am 20.10.1940 in München, bei dem er vier Tore erzielte. (Quelle: Schirner Sportfoto/dpa-bilder)

Ernst Lehner 1934

Der Augsburger traf im Spiel um Platz 3 gegen Österreich bereits nach 25 Sekunden und hielt den Rekord des schnellsten WM-Tores bis 1962, ehe ihn der Tscheche Masek (15 Sekunden) ablöste. Heute steht der Rekord bei 11 Sekunden (Hakan Sükür/Türkei), aufgestellt 2002. Lehner ist immer noch Dritter, auch wenn einschränkend gesagt werden muss, dass die Zeitangaben bei den Anfangsturnieren noch etwas ungenau waren.

Der englische Verteidiger Hapgood (rechts) springt in einen Schuss des deutschen Rechtsaußen Ernst Lehner, aufgenommen beim Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England (3:6) am 14.05.1938 im Berliner Olympiastadion.
Der englische Verteidiger Hapgood (rechts) springt in einen Schuss des deutschen Rechtsaußen Ernst Lehner, aufgenommen beim Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England (3:6) am 14.05.1938 im Berliner Olympiastadion. (Quelle: Schirner Sportfoto/dpa-bilder)

Lothar Matthäus (1982 – 1998)

Der deutsche Rekord-Nationalspieler (150 Einsätze) ist auch WM-Rekordspieler (25 Einsätze). Dabei hat er bei seiner ersten Teilnahme 1982 in Spanien noch fünf Spiele verpasst und kam nur zu zwei Einwechslungen). 1986 und 1990 als Weltmeister-Kapitän machte er alle sieben Spiele, 1994 alle fünf. 1998 holte ihn Berti Vogts auf öffentliches Drängen zurück, eigentlich sollte er "unter meiner Leitung nie wieder für Deutschland spielen", hatte Vogts noch 1996 gesagt. Nach einer nicht ganz ehrlichen Aussöhnung mit dem neuen Kapitän Jürgen Klinsmann kehrte der 37-Jährige zurück, saß beim Auftakt gegen die USA noch auf der Bank und wurde gegen die Jugoslawen eingewechselt. In den folgenden drei Spielen stand er in der Startelf. Seitdem führt er die Rekordliste der WM an.

Lothar Matthäus: Der Rekord-Nationalspieler krönte seine Karriere mit dem WM-Titel 1990.
Lothar Matthäus: Der Rekord-Nationalspieler krönte seine Karriere mit dem WM-Titel 1990. (Quelle: Sven Simon/dpa-bilder)

Miroslav Klose (2002 – 2014)

Nur ein Spiel weniger als Matthäus hat Klose. Rekordhalter ist er trotzdem, denn keiner hat mehr Tore erzielt als er (16). 2002 in Südkorea und Japan debütierte er mit gleich fünf Treffern – alle per Kopf (ein Turnier-Rekord) – 2006 stellte er den Wert ein, diesmal reichte es gar zum Schützenkönig. 2010 traf er immerhin vier Mal (während er in der Liga für Bayern 2009/10 nur drei Tore schoss) und 2014 kamen noch sein Joker-Tor gegen Ghana zum erlösenden 2:2 und sein 2:0 im Halbfinale gegen Brasilien (7:1) dazu. Damit überholte er den Brasilianer Ronaldo, der den für ihn traurigen Moment in Belo Horizonte live miterlebte. Bis 2002 hielt noch Gerd Müller (14 Tore 1970-74) den Rekord.

Noch einen weniger bekannten Rekord hält Klose: er ist der Spieler, der bei den meisten WM-Siegen auf dem Platz stand (17).

WM-Finale 2014: Miroslav Klose (links) im Duell mit Ezequiel Garay (Argentinien).
WM-Finale 2014: Miroslav Klose (links) im Duell mit Ezequiel Garay (Argentinien). (Quelle: Foto Rauchensteiner/dpa-bilder)
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Helmut Schön (1966-1978)

Deutschlands erfolgreichster Bundestrainer, der einzige der Welt-und Europameister wurde, hat auch die meisten WM-Spiele "ausgesessen". 25 Mal saß er auf der Bank, zwei Mal (1966 und 1974) bei einem Finale, 1974 als Sieger. Dass er bei den beiden letzten Spielen jener WM und den drei ersten 1978 in Argentinien nicht auswechselte – also fünf Mal in Folge – ist auch ein Rekord. Aber einer der merkwürdigen Sorte, der seine Reservisten wenig begeisterte.

Überglücklich jubelnd liegen sich Franz Beckenbauer (links) und Trainer Helmut Schön nach dem 2:1-Sieg über die Niederlande im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft am 07.07.1974 im Münchner Olympiastadion in den Armen.
Überglücklich jubelnd liegen sich Franz Beckenbauer (links) und Trainer Helmut Schön nach dem 2:1-Sieg über die Niederlande im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft am 07.07.1974 im Münchner Olympiastadion in den Armen. (Quelle: Werek/dpa-bilder)

Sepp Maier (1978)

Der Bayern-Torwart blieb in den ersten vier Spielen in Argentinien ohne Gegentor (3x 0:0 und ein 6:0 gegen Mexiko) und stellte damit den Rekord seines englischen Kollegen Gordon Banks (1966) ein. Erst im fünften Spiel schlug es hinter beiden ein. Ihr Rekord wurde erst 1990 von Italiens Walter Zenga gebrochen, das bei der Heim-WM 1990 die ersten fünf Spiele ohne Gegentor blieb.

Sepp Maier beim Finalrunden-Spiel gegen Mexiko 1978, das Deutschland mit 6:0 gewann.
Sepp Maier beim Finalrunden-Spiel gegen Mexiko 1978, das Deutschland mit 6:0 gewann. (Quelle: Herbert Rudel/dpa-bilder)

Paul Breitner (1974/1982)

Der Bayern-Star spielte zwei Weltmeisterschaften und erreichte jeweils das Finale. Da er sowohl 1974 (per Elfmeter zum 1:1 gegen Holland) als auch 1982 (1:3 Ehrentor gegen Italien) dabei auch traf, stellte er den Rekord der Brasilianer Vava und Pelé ein, später kam noch Zinedine Zidane (Frankreich) dazu.

Paul Breitner verwandelt im Finale 1974 seinen Elfmeter gegen die Niederlande.
Paul Breitner verwandelt im Finale 1974 seinen Elfmeter gegen die Niederlande. (Quelle: WCSCC AP/dpa-bilder)

Franz Beckenbauer (1974/1990)

Der Kaiser gewann sowohl als Spieler als auch als Trainer den WM-Pokal. Das schaffte außer ihm nur der Brasilianer Mario Zagallo (1958/62 und 1970).

Franz Beckenbauer mit der WM-Medaille vom Triumph 1990.
Franz Beckenbauer mit der WM-Medaille vom Triumph 1990. (Quelle: Peter Robinson/dpa-bilder)
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Die Nationalmannschaft als Team hält u.a. diese WM-Rekorde:

Die meisten Tore (224)

Die meisten Spiele (106)

Die meisten Finalteilnahmen (8)

Die meisten Finalteilnahmen in Folge (3 – 1982 - 90)

Die meisten Halbfinalteilnahmen (12)

Höchster Halbfinalsieg aller Zeiten (7:1 gegen Brasilien/2014)

Höchste Pausenführung der WM (5:0 beim 7:1 vs. Brasilien/2014)

Die beste Bilanz im Elfmeterschießen (4:0)

Beteiligt an der torreichsten Verlängerung (5 Tore beim 3:4 gegen Italien/1970)

Erster europäischer Weltmeister in Südamerika (2014)

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
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