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"Die Uefa hat den Rassismus ignoriert"

Von sid, dpa, t-online
Aktualisiert am 28.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Uefa-Präsident Aleksander Ceferin verkündet die Entscheidung: Deutschland darf die Euro in sechs Jahren ausrichten.
Uefa-Präsident Aleksander Ceferin verkündet die Entscheidung: Deutschland darf die Euro in sechs Jahren ausrichten. (Quelle: Denis Balibouse/Reuters-bilder)
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Deutschland jubelt über die Ausrichtung der EM 2024 – in der Türkei ist die Enttäuschung groß. Die internationalen Pressestimmen zur Vergabe der Europameisterschaft.

Um 15:21 Uhr verkündete Uefa-Präsident Aleksander Ceferin gestern die traurige Nachricht für die Türkei. Nach 2008, 2012 und 2016 scheiterte das Land auch bei der vierten Bewerbung um die Austragung einer Europameisterschaft. "Dass die Uefa trotz all unserer Stärken die EM nicht an unser Land vergeben hat, ist eine traurige Situation – für die Uefa und die Euro 2024", sagte der türkische Sportminister Mehmet Kasapoglu mit einigem Trotz.

Eine Austragung in der Türkei wäre eine "Win-Win-Situation" gewesen, so der Minister, der "die hohen Qualitätsstandards" des Landes hervorhob. Die Türkei habe durch die Entscheidung pro Deutschland indes "nichts verloren".


Die türkischen Medien wie die Tageszeitung Hürriyet oder Sportseiten wie TRT Spor, Fanatik oder Fotomac bezeichnen die Uefa teilweise als nicht aufrichtig. Sie habe "den Rassismus gegen Mesut Özil und Ilkay Gündogan ignoriert", schrieb etwa die "Hürriyet". "Fanatik" fragt: "Wenn es Probleme gibt, warum hat uns die Uefa dann das Champions-League-Finale 2020 gegeben?" Das wird im Atatürk-Olympiastadion in Istanbul stattfinden.

Die weiteren Pressestimmen

Spanien

"El País": "Es war keine Überraschung, als UEFA-Präsident Alexander Ceferin den Umschlag mit dem Gewinner öffnete. Die Türkei, der andere Kandidat, hat sich sehr bemüht, mit dem Riesen zu konkurrieren, aber letztendlich wird der Fußball in der Mitte des Kontinents gespielt."

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Grossbritannien

"Independent": "Der Wettbewerb zwischen Deutschland und der Türkei um die Austragung der EM 2024 hat sich zugespitzt wegen der erhöhten politischen Spannungen zwischen den Ländern, die diesen Sommer in den Fußball überschwappten mit der wütenden Reaktion auf die Entscheidung von Mesut Özil und Ilkay Gündogan, sich mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor der Weltmeisterschaft fotografieren zu lassen."

"The Sun": "WUNDERBAR Euro 2024: Deutschland wird Gastgeber des Turniers, nachdem es sich gegen die Türkei durchsetzt hat und stärkt die Hoffnungen Englands auf die Weltmeisterschaft 2030."

Österreich

"Kurier": "Genau drei Monate nach dem blamablen WM-Vorrundenaus der Ex-Weltmeister von Löw durfte der DFB damit zumindest auf dem fußballpolitischen Parkett wieder einen wichtigen Sieg feiern. Und auch für den zuletzt unter anderem durch die Affäre um Mesut Özil angeschlagenen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel stellt der Zuschlag vorerst einen wichtigen Befreiungsschlag dar."

"Kronen Zeitung": "Noch heißt es sechs Jahre warten, aber dann ist es so weit – Deutschland richtet die Fußball-Europameisterschaft 2024 aus! Nach dem 'Sommermärchen' von 2006 und der EM 1988 wird Österreichs nördliches Nachbarland dann ein weiteres Mal für einige Wochen zum Nabel der (europäischen) Fußball-Welt werden. Im Idealfall mittendrin, statt nur dabei: Österreichs Fußball-Nationalteam! Freilich: Der Zuschlag für Deutschland kann für Rot-Weiß-Rot generell in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung sein."

Schweiz

"Blick": "Nein zu Erdogan – Europa zu Gast bei Freunden."

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