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Polizei ermittelt: Zweiter Rassismus-Vorfall bei Länderspiel gegen Serbien?

Polizei ermittelt  

Zweiter Rassismus-Vorfall bei Länderspiel gegen Serbien?

25.03.2019, 18:12 Uhr | dpa

Polizei ermittelt: Zweiter Rassismus-Vorfall bei Länderspiel gegen Serbien?. Beim Länderspiel in Wolfsburg soll es einen weiteren Fall von rassistischen Beleidigungen gegeben haben.

Beim Länderspiel in Wolfsburg soll es einen weiteren Fall von rassistischen Beleidigungen gegeben haben. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Wolfsburg (dpa) - Knapp eine Woche nach dem Rassismus-Eklat während des Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und Serbien hat die Polizei in Wolfsburg ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Beleidigung eingeleitet.

Nach Angaben der Polizei hatte sich ein Zeuge schriftlich beim Deutschen Fußball-Bund gemeldet und angezeigt, dass zwei Zuschauer während des Spiels mehrere Spieler rassistisch beleidigt hätten. Der DFB wiederum habe das an die Polizei in Wolfsburg weitergeleitet.

"Die Ermittlungen stehen derzeit am Anfang, und wir müssen nun Beweismaterial auswerten und mögliche Zeugen befragen", sagte Polizeisprecher Thomas Figge. Auch der DFB bestätigte den Sachverhalt: "Wir können bestätigen, dass ein zweiter Rassismus-Fall in Wolfsburg gemeldet wurde. Zunächst wurde der DFB telefonisch von den Zeugen informiert, daraufhin wurde der Fall von den Zeugen verschriftlicht und vom DFB an die Polizei weitergeleitet", erklärte der Verband auf Anfrage. "Der DFB unterstützt die polizeilichen Ermittlungen analog des ersten Falls vollumfänglich."

Bereits in der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass die beiden deutschen Nationalspieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan auf der Tribüne in Wolfsburg von einigen Zuschauern rassistisch beschimpft worden waren. Der Journalist André Voigt hatte in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er von den Vorkommnissen berichtete. Drei Zuschauer haben sich inzwischen der Polizei gestellt und sind vernommen worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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