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Ex-Schalker - Verband: Krstajic nicht mehr serbischer Nationalcoach

Ex-Schalker  

Verband: Krstajic nicht mehr serbischer Nationalcoach

13.06.2019, 18:06 Uhr | dpa

Ex-Schalker - Verband: Krstajic nicht mehr serbischer Nationalcoach. Serbien trennte sich von Nationaltrainer Mladen Krstajic.

Serbien trennte sich von Nationaltrainer Mladen Krstajic. Foto: Predrag Milosavljevic/XinHua. (Quelle: dpa)

Belgrad (dpa) - Der frühere Schalker und Bremer Bundesligaspieler Mladen Krstajic ist nicht mehr Trainer der serbischen Fußball-Nationalmannschaft. Das teilte der Serbische Fußball-Verband mit und bestätigte damit Berichte der Zeitung "Blic" und des Nachrichtensenders N1.

Ein neuer Trainer soll bis zum 10. Juli bekanntgegeben werden. Der 45 Jahre alte Krstajic startete mit seiner Mannschaft um den am Mittwoch bei Real Madrid vorgestellten Topstürmer Luka Jovic nicht wie gewünscht in die EM-Qualifikation. Nach drei Spielen liegt Serbien in Gruppe B mit vier Punkten hinter der Ukraine und Luxemburg lediglich auf Rang vier. Am vergangenen Freitag kassierte das Team in der Ukraine eine herbe 0:5-Niederlage, drei Tage später gab es einen 4:1-Sieg gegen Litauen.

Krstajic hatte Serbien 2017 als Chefcoach übernommen und nahm mit der Nationalmannschaft auch an der Weltmeisterschaft 2018 in Russland teil. Nach der Niederlage gegen die Schweiz hatte er für einen Eklat gesorgt, als er über den deutschen Schiedsrichter Felix Brych gesagt hatte: "Ich würde ihn nach Den Haag schicken, damit man ihm den Prozess macht, so wie man uns den Prozess gemacht hat." Dafür war Krstajic von der FIFA mit einer Geldstrafe von 5000 Schweizer Franken belegt worden. Er bezog sich mit seiner Aussage auf das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, das zahlreiche Serben wegen schwerster Verbrechen während der Kriege beim Auseinanderbrechen Jugoslawiens verurteilt hat.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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