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Afrika-Cup-Finale: Algerien krönt sich gegen den Senegal zum Sieger

Knapper Sieg gegen Senegal  

Kurioses Tor: Algerien gewinnt Afrika-Cup

20.07.2019, 12:24 Uhr | dpa

 (Quelle: Xinhua/imago images)
Sieg im Afrika-Cup: Algerien feiert friedliche Party

Algerien hat zum zweiten Mal nach 29 Jahren den Afrika-Cup gewonnen. Sie siegten in Kairo mit 1:0 gegen Senegal. In der Heimat feierten die Fans ein friedliches Fest. (Quelle: Reuters)

Stolze Sieger: Algerien hat zum zweiten Mal den Afrika-Cup gewonnen, in der Heimat feierten die Fans eine friedliche Party. (Quelle: Reuters)


Das Tor? Glücklich. Der Schiedsrichter? Kurzfristig ausgetauscht. Und das Eingreifen des Videoassistenten? Höchst umstritten. Algerien hat einen dramatischen Sieg beim Afrika-Cup gefeiert.

Algeriens Fußballer haben zum zweiten Mal nach 29 Jahren den Afrika-Cup gewonnen. Die von Djamel Belmadi trainierten "Wüstenfüchse" setzten sich im Finale in Kairo mit 1:0 (1:0) gegen Senegal durch.

Die Entscheidung für das Team um Manchester Citys Superstar Riyad Mahrez fiel bereits in der zweiten Minute durch ein kurioses Glückstor: Nach zwei Ballverlusten der Senegalesen im Mittelfeld zog Baghdad Bounedjah von der Strafraumgrenze ab – und der abgefälschte Ball segelte in hohem Bogen ins Tor.

Handelfmeter nicht gegeben

Aus vielen hochkarätigen Chancen konnte Senegal kein Kapital schlagen; zudem gab Referee Alioum Alioum aus Kamerun nach Video-Auswertung einen Handelfmeter (60.) für die "Löwen von Teranga" nicht. Senegal hat den prestigeträchtigen Kontinentalwettbewerb noch nie gewonnen.

Am nächsten dran waren die Westafrikaner 2002, aber da verschoss ausgerechnet der heutige Trainer Aliou Cissé den entscheidenden Elfmeter. Auch Sadio Mané vom Champions-League-Sieger FC Liverpool konnte bei den Senegalesen trotz vieler starker Szenen keine entscheidenden Akzente setzen.

Deutscher Trainer führt Nigeria auf Platz drei

Erst wenige Stunden vor dem Finale sei der Referee ausgetauscht worden, hatte "Le Parisien" mittags berichtet. Statt Victor Gomes aus Südafrika pfiff daher Alioum Alioum aus Kamerun. Die Hintergründe blieben allerdings unklar, von der Konföderation CAF gab es nichts Offizielles dazu.


Der deutsche Trainer Gernot Rohr hatte das Turnier mit Nigeria auf Platz drei beendet. Die Super Eagles gewannen das kleine Finale gegen Tunesien mit 1:0 (1:0). Odion Ighalo erzielte bereits in der dritten Minute den einzigen Treffer.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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