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Europa League - Nach Zwischenfällen: UEFA wartet auf Berichte

Europa League  

Nach Zwischenfällen: UEFA wartet auf Berichte

04.10.2019, 11:57 Uhr | dpa

Europa League - Nach Zwischenfällen: UEFA wartet auf Berichte. Eberl hat die Polizei in Istanbul wegen abgenommener Fan-Fahnen am Rande des Europa-League-Spiels scharf kritisiert.

Eberl hat die Polizei in Istanbul wegen abgenommener Fan-Fahnen am Rande des Europa-League-Spiels scharf kritisiert. Foto: Friso Gentsch/dpa. (Quelle: dpa)

Istanbul/Nyon (dpa) - Nach mehreren Zwischenfällen in der Europa League hat die UEFA noch nicht über mögliche Ermittlungen oder Disziplinarverfahren entschieden. Man warte noch auf die offiziellen Spielberichte, teilte ein Sprecher der Europäischen Fußball-Union auf Anfrage mit.

Dies beziehe sich sowohl auf die Ereignisse beim Gastspiel von Borussia Mönchengladbach in der Türkei als auch auf die Ausschreitungen vor dem Spiel von Eintracht Frankfurt in Portugal und den Zwischenfall mit einer Drohne in Luxemburg.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hatte die Polizei in Istanbul wegen abgenommener Fan-Fahnen beim Spiel bei Basaksehir Istanbul (1:1) scharf kritisiert. Der 46-Jährige sprach von "Polizeidiktatur" und kündigte an, sich bei der UEFA beschweren zu wollen. Polizisten hatten Borussen-Fans Fahnen abgenommen, weil diese christliche Symbole gezeigt hätten. Dabei handelte sich um das Stadtwappen Mönchengladbachs, in dem unter anderem ein Kreuz abgebildet ist.

Zu Fan-Ausschreitungen kam es vor dem Europa-League-Spiel der Frankfurter bei Vitoria Guimarães. Fans beider Mannschaften hatten sich kurz vor dem Anpfiff der Partie gegenseitig mit Sitzschalen beworfen. Die Polizei räumte daraufhin einen Frankfurter Fanblock.

Beim Spiel zwischen dem luxemburgischen Club F91 Düdelingen und FK Karabach Agdam aus Aserbaidschan (1:4) hatte der Schiedsrichter die Partie für etwa 25 Minuten unterbrochen, weil eine Drohne über das Spielfeld geflogen war, an der eine Fahne befestigt war, die nach Medienberichten wie eine armenische Fahne aussah. Armenien und Aserbaidschan befinden sich seit Jahren in einem festgefahrenen Konflikt um die Kaukasusregion Berg-Karabach.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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