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Trotz guter Ansätze - Kroos: DFB-Team noch kein EM-Favorit

Trotz guter Ansätze  

Kroos: DFB-Team noch kein EM-Favorit

17.12.2019, 19:00 Uhr | dpa

Trotz guter Ansätze - Kroos: DFB-Team noch kein EM-Favorit. Sieht die DFB-Elf um Bundestrainer Joachim Löw (l) noch nicht als EM-Favorit: Toni Kroos.

Sieht die DFB-Elf um Bundestrainer Joachim Löw (l) noch nicht als EM-Favorit: Toni Kroos. Foto: Federico Gambarini/dpa. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Toni Kroos sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit "richtig guten Ansätzen" im Jahr 2019 auf dem richtigen Weg. Zum Favoritenkreis für die EM 2020 zähle das Team von Bundestrainer Joachim Löw aber noch nicht. "Nein, so realistisch müssen wir sein", sagte Kroos im Interview des Deutschen Fußball-Bundes.

"Aber das sage ich Stand heute. Außerdem heißt das nicht, dass wir nicht große Ambitionen und hohe Ziele haben. Wir wollen ein Wörtchen mitreden, wir haben den Anspruch, weit zu kommen."

Für Prognosen sei es noch zu früh, zumal noch unklar sei, wer bei der Endrunde im kommenden Jahr spielen könne. "Zum Beispiel, was mit Leroy Sané und Niklas Süle bis dahin passiert", sagte Kroos. "Klar ist, dass wir als Mannschaft die wenigen Spiele und die kurze Zeit bis zum Turnier optimal nutzen müssen." Zur Wahrheit gehöre, dass "es zwei, drei Nationen gibt, die uns im Moment einen Schritt voraus sind. Das heißt aber nicht, dass es im Juni immer noch so sein muss."

Nach dem katastrophalen Jahr 2018 mit WM-Aus und vermeintlichem Abstieg aus der Nations League, der erst durch eine Regeländerung verhindert wurde, habe die Nationalmannschaft in den vergangenen Monaten "richtig guten Fußball gespielt", sagte Kroos. "Ich finde: In diesem Jahr haben wir uns deutlich verbessert. Wir haben es aber zu selten geschafft, über 90 Minuten konstant auf einem guten Level zu sein. Bei einem Turnier muss man aber genau das schaffen, wenn man erfolgreich sein will. Man kann es sich nicht leisten, auch nur kurzzeitig unter ein gewisses Niveau zu rutschen. Da kann auch schon eine schlechte halbe Stunde das Aus bedeuten."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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