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Berthold will weitermachen: "Ich bereue gar nichts, auf keinen Fall"

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 10.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Thomas Berthold auf der Demonstration von Corona-Leugnern am Samstag in Stuttgart.
Thomas Berthold auf der Demonstration von Corona-Leugnern am Samstag in Stuttgart. (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters-bilder)
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Thomas Berthold zählt zu den deutschen Fußball-Legenden, die 1990 in Italien Weltmeister wurden. Am Samstag ist der frühere Verteidiger auf einer fragwürdigen Demonstration aufgetreten – und er will weitermachen.

Fußball-Weltmeister Thomas Berthold ist am Samstag auf einer Demonstration von Corona-Leugnern in Stuttgart aufgetreten. In einer Rede kritisierte er die Bundesregierung scharf für ihre Maßnahmen gegen die Pandemie. Später verteidigte er seinen Auftritt vehement und kündigte an, sich weiter öffentlich zu Wort zu melden.

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Nach Polizeiangaben versammelten sich mehrere Hundert Menschen in der Stuttgarter Innenstadt. Der langjährige Nationalspieler, der mit der DFB-Elf 1990 in Italien den Titel gewann, trat im T-Shirt des Bündnisses "Querdenken 711" auf, wie Bilder zeigten. Die Organisatoren haben bundesweit zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen aufgerufen und standen auch hinter der umstrittenen Kundgebung letztes Wochenende in Berlin, bei der tausende Menschen keine Masken trugen und auch die Abstandsregeln nicht einhielten.

Berthold sprach in seiner Rede unter anderem davon, sein Vertrauen in die politische Führung sei "unter null angekommen mittlerweile. Weil wir hier mit Spekulationen von ein, zwei Wissenschaftlern oder Vertretern des RKI besudelt werden und unser Leben eingeschränkt wird. Ich möchte, dass wir unser altes Leben zurückbekommen." Der Ex-Abwehrspieler sagte weiter: "Jeder von euch kann selbst entscheiden, ob er eine Maske aufzieht oder die Maske zu Hause lässt."

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Bereits am Samstag hatte Berthold seinen Auftritt gegenüber der "Bild am Sonntag" verteidigt: "Ich mache mich weder mit Verschwörungstheoretikern noch mit Rechtspopulisten gemein, habe nur meine Meinung über die Maßnahmen der Regierung gesagt." Am Sonntag legte er gegenüber dem SID nochmal nach: "Ich bereue gar nichts, auf keinen Fall, dafür war die Resonanz viel zu positiv und das Thema viel zu wichtig." Zugleich kündigte er einen weiteren öffentlichen Auftritt an: "An der geplanten Demonstration am 29. August in Berlin werde auch ich teilnehmen."

Nicht das erste Mal, dass Berthold auffiel

Berthold war bereits in der Vergangenheit durch mindestens fragwürdige Ansichten aufgefallen. In einer Anzeige für einen Buchhändler im Jahr 1999 hatte der damals noch aktive Berthold ein verschwörungstheoretisches Buch eines notorischen Antisemiten als "Lieblingsfachbuch" angegeben.

Auch wenn er das abstreitet, nahm Berthold mit seinem Auftritt in Stuttgart zumindest in Kauf, mit Verschwörungsideologen in Verbindung gebracht zu werden. Der 55-Jährige hatte zuletzt noch für einen Platz im Aufsichtsrat seines früheren Klubs VfB Stuttgart (225 Pflichtspiele) kandidieren wollen. Gut möglich, dass er sich mit seinem Auftritt vor Corona-Leugnern, Antisemiten und Rechtsextremen nun für jede Funktion im Profifußball disqualifiziert hat.

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