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Löw-Abschied nach EM: So reagieren Rummenigge, Nagelsmann und Matthäus


Abschied nach der EM  

"Den ganzen Mist hätten wir uns sparen können"

09.03.2021, 13:49 Uhr | np, t-online

Nach Löw-Rücktritt: Klopp sagt Bundestrainerjob ab

Jogi Löw hört im Sommer nach der EM auf. Wer sein Nachfolger werden wird, steht noch fest. Jürgen Klopp galt schon seit längerem als heißer Kandidat. (Quelle: t-online)

Nach der EM 2021: Im Interview äußerst sich Jürgen Klopp, ob er sich eine Löw-Nachfolge vorstellen könnte. (Quelle: t-online)


Joachim Löw hört als Bundestrainer auf. Das verkündete er am Dienstag auf der Webseite des DFB. Einige sind erleichtert, andere zeigen sich aber auch dankbar. Die Reaktionen. 

Im Sommer ist Schluss. Bundestrainer Joachim Löw legt nach der Europameisterschaft sein Amt als Chefcoach der Nationalmannschaft nieder (Mehr dazu lesen Sie hier). 

Löw war seit 2006 im Amt. Als Nachfolger von Jürgen Klinsmann machte er Deutschland 2008 zum Vize-Europameister und 2014 zum Weltmeister. Mit 189 Spielen ist er vor Sepp Herberger und Helmut Schön der Rekordtrainer des DFB.

Im Netz wird die überraschende Ankündigung Löws heiß diskutiert. Während die einen von einer Erlösung sprechen, zeigen sich andere User dankbar. Und auch die größten Vertreter aus der Bundesliga äußerten sich mittlerweile. 

 "Er hat sich einen würdigen Abschluss verdient."

 "Joachim Löw hat eine enorm erfolgreiche Ära des deutschen Fußballs geprägt, mit dem Gewinn der WM 2014 in Brasilien als Höhepunkt. Der DFB ist ihm zu großem Dank verpflichtet", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München Karl-Heinz Rummenigge der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Wir wünschen Joachim Löw zum Ausklang seiner großartigen Bundestrainer-Karriere eine erfolgreiche EM", ergänzte Rummenigge. "Er hat sich einen würdigen Abschluss verdient."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke äußerte sich ähnlich: "Löw hat in seiner Zeit als Bundestrainer Großartiges für den deutschen Fußball geleistet", sagte Watzke am Dienstag in einer Reaktion auf Löws Ankündigung, im Sommer nach der Europameisterschaft als Bundestrainer aufzuhören.

"Joachim Löws Entscheidung verdient viel Respekt, weil es sich um eine Entscheidung der eigenen Stärke handelt", befand Watzke und rief "alle im deutschen Fußball" dazu auf, "ihren Teil beizutragen, um Joachim Löw im Sommer jenen großen Abschluss zu ermöglichen, den er verdient."

Nagelsmann: "Erstmal eine traurige Nachricht"

Der ehemalige Fifa-Präsident Joseph Blatter bezeichnete Löw als "große Persönlichkeit. Aber wie viele erfolgreiche Menschen bekam er plötzlich mehr Kritik als Lob zu hören – wohl, weil er an seinem eigenen Leistungsausweis gemessen wurde. Wegen seiner Vergangenheit in Winterthur, Schaffhausen und Frauenfeld genießt Löw auch in der Schweiz große Sympathien. Dank ihm stand uns die deutsche Nationalelf noch näher."

Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann sprach von einer "traurigen Nachricht – trotzdem ist er noch im Amt. Das ist das Wichtige, dass er das große Turnier noch macht. Er hat einen extremen Impact gehabt auf den deutschen Fußball. Er hat eine Epoche mit Titeln geprägt. Er hat eine tolle Karriere als Nationaltrainer hingelegt. Ich hoffe, dass die noch einen glorreichen Abschluss findet. Und dann bin ich gespannt, wo er als nächstes seine Fußstapfen hinterlassen wird."

RTL-Moderator Florian König sprach von einer "respektablen Entscheidung" des Bundestrainers.

Nutzer "Eddie" ist dagegen angefressen und sagt: "Den ganzen Mist hätten wir uns sparen können."

Die Suche nach einem Nachfolger läuft bei den Millionen "Bundestrainern" zu Hause ebenfalls auf Hochtouren. Ex-BVB-Trainer Lucien Favre wird genannt, aber auch die Namen von U21-Trainer Stefan Kuntz Jürgen Klopp, Matthias Sammer und Ralf Rangnick

Matthäus mit Nachfolger-Vorschlag

Letzteren brachte auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ins Spiel. "Er ist frei. Er ist einer, der etwas aufbauen kann", sagte der Weltmeister von 1990 bei Sky Sport News HD über den ehemaligen Bundesliga-Trainer, der im Sommer 2020 bei Red Bull ausgeschieden war.

Er selbst beschäftige sich "nicht mit dem Thema", obwohl er wisse, "dass mein Name gespielt wird." Erst am Wochenende brachte Mehmet Scholl seinen früheren Mitspieler als Bundestrainer ins Gespräch, die Bild-Zeitung unterstützte diesen Vorstoß.

Verwendete Quellen:
  • Reaktionen zum Löw-Rücktritt auf Twitter
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID

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