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Rücktritt nach EM 2021: Das sind Jogi Löws Optionen


Herzensklub oder Karriereende? Das sind Löws Optionen

  • David Digili
Von David Digili

10.03.2021Lesedauer: 2 Min.
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Unklare Zukunft: Joachim Löw verlässt den DFB. Seine nächste Karrierestation ist aber noch offen.
Unklare Zukunft: Joachim Löw verlässt den DFB. Seine nächste Karrierestation ist aber noch offen. (Quelle: ActionPictures/imago-images-bilder)
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Joachim Löw wird nach der EM 2021 als Bundestrainer zurücktreten. Und dann? Welche Möglichkeiten bieten sich dem 61-Jährigen danach? t-online stellt die Optionen vor.

Diese Nachricht hat ganz Fußball-Deutschland überrascht – und wenn schon die Entscheidung an sich nicht unerwartet kam, dann doch zumindest der Zeitpunkt ihrer Verkündung: Bundestrainer Joachim Löw tritt nach der EM von seinem Amt zurück. Damit endet eine Ära mit einem großen Triumph (dem WM-Titel 2014), vielen Erfolgen, aber auch vielen dramatischen Niederlagen. Die Spekulationen über Löws Nachfolger laufen bereits auf Hochtouren – aber wie geht es eigentlich für Löw selbst weiter?

t-online zeigt die verschiedenen Karriere-Optionen von Joachim Löw nach dem Abschied vom DFB auf.

Löw wird Bundesliga-Trainer: Der 61-Jährige jedes Wochenende an der Seitenlinie eines Bundesligisten? Kaum vorstellbar. Löw selbst gab dazu erst im Dezember 2019 eine klare Antwort: Bundesliga-Trainer komme für ihn nicht in Frage, dass er mal einen deutschen Verein übernimmt, schloss er kategorisch aus. "Dabei bleibt es. Auf keinen Fall" sei das eine Option, sagte Löw damals der dpa.

Auch wenn im Fußball niemals "nie" gesagt werden sollte: Welcher Bundesligaverein wäre für einen Weltmeistertrainer schon groß genug? Zwangsläufig nur der FC Bayern, aktuell mit Abstrichen Borussia Dortmund. Eine persönliche Verbindung hat Löw dazu zum SC Freiburg, den man wohl als seinen Herzensverein bezeichnen kann, sowie zum VfB Stuttgart, den er 1997 zum DFB-Pokal-Gewinn führte. Positionen dort scheinen aktuell aber nicht in der Vereinsführung, schon gar nicht auf der Trainerbank realistisch.

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Erster großer Trainer-Erfolg: Löw als Stuttgart-Trainer mit dem DFB-Pokal 1997.
Erster großer Trainer-Erfolg: Löw als Stuttgart-Trainer mit dem DFB-Pokal 1997. (Quelle: WEREK/imago-images-bilder)

Dass sich Löw gegen Ende seiner Trainerkarriere noch mal in ein Abenteuer wirft und es bei einem kleineren Verein versucht oder eine junge Mannschaft aufbauen will, scheint mindestens unwahrscheinlich, wenn nicht gar ausgeschlossen – sowohl finanziell als auch sportlich.

Löw geht zu einem Topverein im Ausland: Über die Jahre wurde einigen Klubs Interesse am Bundestrainer nachgesagt. Soll soll sich beispielsweise Chelsea-Boss Roman Abramowitsch 2012 mal ernsthafter mit Löw beschäftigt haben. Bekanntermaßen blieben Gerüchte eben Gerüchte.

Ein Jahr bei den "Kanarienvögeln": Löw als Fenerbahce-Trainer 1998.
Ein Jahr bei den "Kanarienvögeln": Löw als Fenerbahce-Trainer 1998. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago-images-bilder)

Auch der türkische Spitzenklub Fenerbahçe soll Löw immer wieder mal in der engeren Auswahl gehabt haben – den Traditionsverein aus Istanbul hatte er schließlich bereits in der Saison 1998/99 trainiert. "Fenerbahçe hat einen besonderen Platz in meinem Herzen", sagte Löw erst im vergangenen Oktober. Und: "Ich hatte eine schöne Zeit in der Türkei. Man weiß nie, was in der Zukunft passiert."

Löw beendet seine Trainerkarriere: Der Schwarzwälder hatte schon 2019 eine Sehnsucht nach einem Leben abseits der ständigen Öffentlichkeit anklingen lassen. "Sobald ich vor die Tür gehe, habe ich keine Privatsphäre mehr", sagte Löw damals dem "Sportbuzzer". Manchmal wünsche er sich, sich wie ein normaler Bürger bewegen zu können. Und: Die anhaltende Beobachtung durch die Öffentlichkeit sei schwierig – allerdings: "Weniger für mich als mehr für meine Freunde oder Familienmitglieder ist der Umgang damit nicht immer so einfach."

Nicht auszuschließen also, dass sich Löw zumindest in einem gewissen Maß ins Privatleben zurückzieht.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Hürriyet: Joachim Löw Fenerbahçe'yi unutamıyor!
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Eine Kolumne von Gerald Asamoah
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