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DFB-Elf in Seefeld: Bierhoff verrät – so lief der erste Tag für Hummels und Müller

DFB-Elf im EM-Trainingslager  

Bierhoff verrät: So lief der erste Tag für Hummels und Müller

28.05.2021, 16:58 Uhr | np, dpa

DFB-Elf in Seefeld: Bierhoff verrät – so lief der erste Tag für Hummels und Müller. DFB-Direktor Bierhoff: Erste Neuigkeiten aus Seefeld. (Quelle: imago images)

DFB-Direktor Bierhoff: Erste Neuigkeiten aus Seefeld. (Quelle: imago images)

Die deutsche Nationalmannschaft startet in die heiße Phase der EM-Vorbereitung. DFB-Direktor Oliver Bierhoff äußert sich zu den ersten Eindrücken aus dem Trainingslager in Seefeld – und verrät Details.

Der Start der Fußball-EM 2021 rückt immer näher. Die deutsche Nationalmannschaft startet nun im Trainingslager im österreichischen Seefeld in die heiße Phase der Vorbereitungen auf die paneuropäische Endrunde. Mit dabei im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw: Die Rückkehrer Mats Hummels und Thomas Müller – nach über zwei Jahren Pause.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff äußerte sich auf der ersten Pressekonferenz aus Seefeld auch zu den ersten Eindrücken der beiden Comebacker. Beide Spieler waren nach dem WM-Debakel 2018 von Löw im März 2019 aussortiert worden, Löw hatte sich nun doch für die von der Öffentlichkeit lange geforderte Rückholaktion der Routiniers entschieden. "Sie sind froh hier zu sein. Es war ein wenig so, als wären sie nie weg gewesen", sagte Bierhoff.

"Thomas Müller bringt natürlich immer wieder den ein oder anderen Spruch. Beides sind Spieler, die sowohl auf als auch neben dem Platz führen können." Eventuelle Unstimmigkeiten mit Löw seien beseitigt worden. "Sie haben mit dem Bundestrainer die Dinge geklärt. Wie ich beide kenne, werden sie nicht zurück sondern nach vorne schauen und die schönen und wichtigen Dinge im Auge haben."

Bierhoff: "Konkurrenz für Löw war groß"

Bierhoff betonte dazu seinen Stolz, dass der Deutsche Fußball-Bund im Werben um Hansi Flick als künftigem Bundestrainer auch europäische Topklubs wie Real Madrid ausstechen konnte. "Mich freut es riesig, dass sich Hansi für die Nationalmannschaft entschieden hat. Die Konkurrenz war ja groß", berichtete Bierhoff am Freitag im Trainingslager des DFB-Teams für die Europameisterschaft im österreichischen Seefeld.

Flick habe nach seinen sieben Titeln mit dem FC Bayern München als begehrter Coach auch lukrativere Angebote als beim DFB vorliegen gehabt. "Da hat er wirtschaftlich andere Möglichkeiten gehabt und auch sportlich interessante Aufgaben", sagte Bierhoff. Flicks Entscheidung für die Nachfolge von Joachim Löw zeige, "wie sehr ihm die Nationalmannschaft am Herzen liegt". Der Job des Bundestrainers sei ein besonderer für den 56-jährigen Flick, "auch wenn er viel Gewicht auf den Schultern hat. Er hat richtig Lust auf die Arbeit".

"Du bist erst beruhigt, wenn die Unterschrift da ist"

Flick hatte Anfang der Woche einen Vertrag als Bundestrainer bis nach der Heim-EM 2024 unterzeichnet. "Das gibt uns Planungssicherheit", sagte Bierhoff: "Es war für mich wichtig, diese Personalie vor der Europameisterschaft klarzumachen."

Er hätte sonst in den kommenden EM-Wochen Unsicherheiten gehabt, "wenn da auf einmal der Präsident von Real Madrid um die Ecke schaut und mit dem Flieger beim Hansi vor der Türe steht", erzählte der DFB-Direktor: "Du bist erst beruhigt, wenn die Unterschrift da ist."

DFB-Arzt Meyer: "Erwähnenswerter Anteil an Geimpften"

DFB-Mannschaftsarzt Professor Dr. Tim Meyer gab dazu ein Update zum Stand der Corona-Impfungen in der Mannschaft: "Wir haben einen erwähnenswerten Anteil an Geimpften. Die Zeit arbeitet für uns." Meyer betonte aber auch: "Wir haben Spieler, die Corona-vorerkrankt sind, wir haben Spieler mit schwangeren Frauen und Spieler aus Bundesländern, in denen es keine Impfpriorisierung gibt."

Real-Star Toni Kroos, der zuletzt mit einer Corona-Infektion ausfiel, werde nun "entsprechende Untersuchungen durchlaufen. Dann wird er langsam ans Training herangeführt, auch je nachdem wie er sich fühlt." Die Möglichkeit auf Impfungen während des Turniers schließt Meyer aus: "Das ist nicht vorgesehen, das halte ich für zu gefährlich. Bei Betreuern sieht das anders aus."

Verwendete Quellen:
  • Eigene Beobachtungen der DFB-PK
  • Nachrichtenagentur dpa

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