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Hertha BSC: Trainer Dardai will "nicht hektisch einkaufen"

Hertha BSC  

Trainer Dardai will "nicht hektisch einkaufen"

26.07.2021, 16:34 Uhr | dpa

Hertha BSC: Trainer Dardai will "nicht hektisch einkaufen". Will seinen Kader optimal vorbereiten und auf hektische Neueinkäufe bei Hertha BSC verzichten: Trainer Pal Dardai.

Will seinen Kader optimal vorbereiten und auf hektische Neueinkäufe bei Hertha BSC verzichten: Trainer Pal Dardai. Foto: Matthias Koch/dpa. (Quelle: dpa)

Leogang (dpa) - Pal Dardai möchte sich mit möglichen personellen Alternativen im zweiten Trainingscamp von Hertha BSC vor der neuen Fußball-Saison nicht großartig beschäftigen.

Der Chefcoach des Berliner Bundesligisten will die 28 Spieler, mit denen er gegenwärtig in Österreich arbeitet, optimal auf die Spielzeit 2021/22 vorbereiten. "Wir können nicht hektisch einkaufen gehen", sagte Dardai in Leogang auf die Frage nach Neuzugängen: "Wir haben ein Portemonnaie, damit musst du umgehen." Allerdings hatte der Ungar schon zuvor mehrmals deutlich gemacht, dass er auf einigen Positionen - vor allem in der Offensive - Verstärkungen für dringend notwendig hält.

Wenn die Olympia-Spieler Arne Maier und Jordan Torunarigha (Deutschland), Matheus Cunha (Brasilien) sowie Lucas Tousart (Frankreich) gesund zurückkommen und in Japan genügend Spielpraxis haben, "dann habe ich keine große Sorge", bemerkte Dardai. "Aber wenn sich einer verletzt oder wenig Spielpraxis hat, wäre das schade. Zum Schluss, wenn alle hier sind, haben wir eine ordentliche Mannschaft. Wenn keine Neuen dazukommen, müssen wir das auch akzeptieren." Deyovaisio Zeefuik musste das Montagstraining abbrechen. Wie schwer die Knöchelblessur bei dem Niederländer ist, blieb zunächst unklar.

Rückkehrer Davie Selke hatte auf seine zweite Olympia-Teilnahme verzichtet. Das sei nach dem Abstieg mit Werder Bremen und der damit vertraglich festgelegten Ende der Leihe "schnell klar gewesen", berichtete der Angreifer in Österreich. "Ich hatte ein gutes Gespräch mit Stefan Kuntz", der Olympia-Coach sei auch "ein bisschen überrascht" gewesen von seiner Absage. "Es war einfach wichtig für meine Karriere, jetzt hier schnell anzukommen, alle kennenzulernen, die ganzen Abläufe mitzubekommen", begründete Selke. Da habe die lange Zeit in Tokio "nicht gepasst".

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