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Per Mertesacker: "Wollte mich in gewisser Weise outen"

Zu hoher Druck im Fußball?  

Mertesacker: "Ich wollte mich in gewisser Weise outen"

04.05.2018, 07:23 Uhr | t-online.de

Per Mertesacker: "Wollte mich in gewisser Weise outen". Mertesacker mit Teamkollege Ramsey: "Ich verlange von niemandem, dass er mich versteht." (Quelle: imago images/PRiME Media Images)

Mertesacker mit Teamkollege Ramsey: "Ich verlange von niemandem, dass er mich versteht." (Quelle: PRiME Media Images/imago images)

Per Mertesacker hat mit seinen Aussagen eine Debatte über die psychischen Belastungen im Fußball ausgelöst. Jetzt legt er nach und antwortet auch seinen Kritikern.

In seinem ersten Interview nach der von ihm entfachten Debatte über den hohen Druck im Profi-Fußball erklärt Weltmeister Per Mertesacker, wie es zu seinen Aussagen kam und wie er der Kritik an den Ausführungen begegnet. „Ich verlange von niemandem, dass er mich versteht – jeder hat seine eigene Wahrnehmung. Ich wollte das verbalisieren, mich in gewisser Weise outen“, sagt der 33-Jährige dem "Sportbuzzer". Der Ex-Nationalspieler hatte im vergangenen März im „Spiegel“ gestanden, dass ihn die öffentliche Erwartungshaltung bei großen Spielen psychisch und physisch extrem gequält habe.

Mertesacker: "Jeder hat seine eigene Wahrnehmung"

Nun erklärt er, dass er seine Aussagen bis heute nicht bereue – ganz im Gegenteil. Mertesacker: "Das Lustige ist, dass ich in der letzten Saison erstmals eine völlig neue Rolle hatte als Ersatzspieler und mich plötzlich besser fühlte, mich nicht mehr übergeben musste, die Erwartungshaltung nicht mehr so groß war. In dieser Zeit kam ein Journalist genau mit diesem Thema auf mich zu und ich habe das Ganze zum ersten Mal in meiner Karriere hinterfragt: Ist das eigentlich normal?“

Scharfe Kritik kam unter anderem von Weltmeister Lothar Matthäus, der meinte, Mertesacker "hätte ja aufhören können". Doch der frühere Abwehrspieler reagiert darauf gelassen: "Ich verlange von niemandem, dass er mich versteht – jeder hat seine eigene Wahrnehmung. An den Reaktionen sieht man, wie groß die Herausforderung ist, mit diesem Thema umzugehen.“

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