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Transfermarkt - Griezmann-Konflikt: Star will Klausel offenbar selbst zahlen

Medienbericht  

Griezmann-Konflikt: Star will Klausel offenbar selbst zahlen

07.07.2019, 23:44 Uhr | dpa

Transfermarkt - Griezmann-Konflikt: Star will Klausel offenbar selbst zahlen. Der FC Barcelona will Frankreichs Stürmerstar Antoine Griezmann verpflichten.

Der FC Barcelona will Frankreichs Stürmerstar Antoine Griezmann verpflichten. Foto: Manu Fernandez/AP. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Der Transfer-Streit um den französischen Starstürmer Antoine Griezmann nähert sich offenbar dem Ende. Der 28-Jährige will mehreren spanischen Zeitungsberichten zufolge die Ausstiegsklausel für den Wechsel von Atlético Madrid zum FC Barcelona selbst zahlen.

Diese war am 1. Juli von 200 auf 120 Millionen Euro gefallen. Die Summe werde voraussichtlich am Montag oder Dienstag am Sitz der Liga hinterlegt, so dass der Deal am Mittwoch offiziell gemacht werde, schrieb die Zeitung "AS". Am Freitag werde Griezmann voraussichtlich im Camp Nou vorgestellt, um am Sonntag das Training mit dem amtierenden Meister zu beginnen, hieß es.

Wie über seine Anwälte angekündigt, erschien Griezmann bei den Madrilenen nicht zum Training. Dieses würde einen zu starken emotionalen Stress für den Offensivspieler bedeuten, weil dieser sich bereits von den Teamkollegen und Fans verabschiedet habe, war zuvor aus einer E-Mail zitiert worden. Griezmann drohen nun von seinem Noch-Arbeitgeber satte Vertragsstrafen. Nach einem Bericht der "AS" sollen pro verpasstem Trainingstag zwischen 3000 und 5000 Euro fällig sein.

Griezmann hatte vor rund zwei Monaten angekündigt, Atlético nach fünf Jahren verlassen zu wollen. Allerdings hat er dort noch einen Vertrag bis 2023. Die Verhandlungen zwischen Atlético und Barcelona waren zuletzt ins Stocken geraten. Am Samstag hatte das Sportblatt "Marca" berichtet, die Katalanen wollten einen letzten Versuch starten, um doch noch eine Einigung zu erzielen. "Es herrscht Krieg um Griezmann", schrieb die Zeitung.

Die Atlético-Führung ist verärgert, weil Griezmann und Barça bereits seit Februar verhandelt und im März eine Einigung über einen Wechsel erzielt haben sollen. Da spielte Madrid noch in der Champions League und kämpfte in der Meisterschaft um den Titel. Atlético hatte darauf mitgeteilt, einer von Barcelona angestrebten Ratenzahlung der 120 Millionen Euro für Griezmann nicht zustimmen zu wollen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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