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Bundesliga, FIFA und UEFA: Studie belegt TV-Piraterie durch Saudi-Sender beoutQ

Bundesliga, FIFA und UEFA  

Studie belegt TV-Piraterie durch Saudi-Sender beoutQ

16.09.2019, 16:35 Uhr | dpa

Bundesliga, FIFA und UEFA: Studie belegt TV-Piraterie durch Saudi-Sender beoutQ. Die Übertragungsrechte für viele Sportereignisse liegen in der arabischen Welt beim Sender beIn Sports.

Die Übertragungsrechte für viele Sportereignisse liegen in der arabischen Welt beim Sender beIn Sports. Foto: Sharil Babu.. (Quelle: dpa)

Nyon (dpa) - Die Bundesliga, FIFA und UEFA sehen durch eine selbst in Auftrag gegebene Studie die Vorwürfe der TV-Piraterie durch den saudi-arabischen Sender BeoutQ als belegt an.

"Der Bericht bestätigt zweifelsfrei, dass die gekaperten Übertragungen von beoutQ unter Einsatz der im Besitz von Arabsat befindlichen und betriebenen Satelliteninfrastruktur gesendet wurden", heißt es in einer Mitteilung der Verbände.

Gemeinsam mit den Top-Ligen aus England, Spanien, Frankreich, Italien und der asiatischen Konföderation hatte die Deutsche Fußball Liga das Softwareunternehmen MarkMonitor beauftragt, eine technische Analyse der Aktivitäten von beoutQ vorzunehmen.

"Obwohl wir Berichte erhalten haben, dass die Übertragungen von beoutQ derzeit unterbrochen sind, fordern wir Arabsat und alle anderen Satellitenanbieter dennoch auf, die Bereitstellung von Plattformen für Piratensender zu stoppen (und eine Zusage abzugeben, von einer solchen Bereitstellung auch künftig abzusehen), da dies nicht nur rechtmäßige Lizenznehmer, Fans und Spieler schädigt, sondern auch den Sport, den solche Sender missbrauchen", hieß es in der Erklärung.

Hintergrund der Debatte ist die Krise zwischen dem kommenden WM-Gastgeber Katar und Saudi-Arabien. Die Übertragungsrechte für viele Sportereignisse liegen in der arabischen Welt beim Sender beIn Sports mit Sitz in Katar. Der Sender besitzt in Saudi-Arabien allerdings keine Sendelizenz. Die dadurch entstehende Lücke füllt beoutQ und zeigt unter anderem Spiele der europäischen Fußballligen oder auch Großereignisse wie die WM in Russland, ohne dafür die Rechte zu besitzen.

Immer wieder bestritt das Königreich, dass das Unternehmen seinen Sitz in Saudi-Arabien hat. Genau das sehen die Verbände und Ligen als Rechteinhaber als widerlegt an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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