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Ex-Schalker droht Aus: Iran will sich von Nationalcoach Wilmots trennen

Ex-Schalker droht Aus  

Iran will sich von Nationalcoach Wilmots trennen

24.11.2019, 09:24 Uhr | dpa

Ex-Schalker droht Aus: Iran will sich von Nationalcoach Wilmots trennen. Steht vor dem Aus als iranischer Nationalcoach: Marc Wilmots.

Steht vor dem Aus als iranischer Nationalcoach: Marc Wilmots. Foto: Vassil Donev/epa/dpa. (Quelle: dpa)

Teheran (dpa) - Der iranische Fußballverband will sich einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA zufolge von Nationaltrainer Marc Wilmots trennen. Neuer Coach der iranischen Nationalmannschaft soll demnach der Kroate Branko Ivankovic werden. Der Verband FFI führe bereits intensive Verhandlungen mit dem Kroaten, berichtete IRNA am Sonntag. Der Verband äußerte sich zunächst nicht dazu.

Der 50 Jahre alte Belgier Wilmots hatte im Mai einen Vertrag bis zur WM 2022 in Katar unterschrieben. Aber bereits in den ersten vier Qualifikationsspielen kassierte das Team zwei Niederlagen gegen Bahrain und Irak und ist nur Dritter in der Gruppe. Damit ist auch die fest eingeplante WM-Teilnahme gefährdet. Zudem soll es Probleme mit der Gehaltszahlung gegeben haben, wegen der Banksanktionen gegen den Iran konnte der FFI Wilmots' Gehalt nicht rechtzeitig überweisen.

Der 65-jährige Ivankovic, der von 1999 bis 2000 Hannover 96 trainiert hatte, war bereits zwischen 2003 und 2006 Nationaltrainer des Irans und schaffte mit dem Land die Qualifikation für die WM 2006. Außerdem führte er den iranischen Spitzenklub Persepolis Teheran zwischen 2015 und 2019 zu drei Meistertiteln nacheinander und wurde mit dem Team im vergangenen Jahr Zweiter der asiatischen Champions League.

Der Kroate ist im Iran beliebt und kennt sich im iranischen Fußball gut aus. Aber auch Ivankovic hatte Probleme mit den Banksanktionen in dem Land, sein Gehalt konnte ebenfalls nicht rechtzeitig überwiesen werden. Deswegen hatte der Kroate sich sogar beim Weltverband FIFA beschwert und dem iranischen Verband mit einer Klage gedroht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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