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Trainer-Zoff in Spaniens Nationalmannschaft: Luis Enrique attackiert Ex-Assistenten

Trainer-Zoff in Spanien  

Luis Enrique attackiert "illoyalen" Ex-Assistenten Moreno

27.11.2019, 20:47 Uhr | sid, t-online.de

Luis Enrique: Spaniens Nationaltrainer über Zoff im Team

Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hat seinen Co-Trainer Robert Moreno gefeuert. Moreno wollte offenbar selbst das Nationalteam übernehmen. (Quelle: t-online.de)

Luis Enrique: Der alte und neue spanische Nationaltrainer erklärte den Journalisten, warum er seinen Co-Trainer gefeuert hat. (Quelle: t-online.de)


Nach einer privaten Auszeit hat Ex-Barcelona-Coach Luis Enrique die spanische Nationalmannschaft wieder übernommen. Vertreter Robert Moreno akzeptierte seine Degradierung nicht. Dafür erntet er Kritik vom Ex-Chef.

Spaniens zurückgekehrter Nationaltrainer Luis Enrique hat seinen Vertreter Robert Moreno angegriffen und ihm Illoyalität vorgeworfen. "Ich bin hier nicht der 'Good guy', aber definitiv auch nicht der 'Bad guy'", sagte Enrique am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Madrid, auf der er zu seinem Comeback Stellung nahm. Dort bestätigte der 49-Jährige, dass Moreno bei der EM 2020 definitiv nicht zu seinem Trainerteam gehören werde.

"So jemanden möchte ich nicht in meinem Stab haben", sagte Enrique. Assistent Moreno hatte Spanien als dessen Ersatz zur Endrunde geführt, weil sich der Chef voll um seine schwer erkrankte und inzwischen verstorbene Tochter Xana kümmern wollte. Laut Enrique habe sein Mitarbeiter den Posten erst nach der EM wieder aufgeben wollen. Dies habe er allerdings abgelehnt.

Enrique zeigt Verständnis für geschassten Moreno

"Ich verstehe ihn. Ich verstehe, dass für ihn ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen ist, für den er hart gearbeitet hat. Aber aus meiner Sicht ist das illoyal. Ich würde so etwas nie tun", sagte Enrique, der mit Moreno schon beim FC Barcelona, Celta Vigo und der AS Roma zusammengearbeitet hat.


"Ambitionen zu haben ist eine Tugend, aber überambitioniert zu sein eine große Schwäche", ergänzte der frühere Nationalspieler, dessen Vertrag bis zur WM 2022 in Katar läuft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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