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Zeitung empört mit Rassismus gegen Barca-Juwel Ansu Fati – Griezmann verteidigt

Nicht der erste Fall  

Zeitung empört mit Rassismus gegen Barça-Star

22.10.2020, 12:06 Uhr | t-online, BZU

Zeitung empört mit Rassismus gegen Barca-Juwel Ansu Fati – Griezmann verteidigt. Ansu Fati: Der Stürmer des FC Barcelona wurde Opfer einer rassistischen Beleidigung. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Ansu Fati: Der Stürmer des FC Barcelona wurde Opfer einer rassistischen Beleidigung. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Mit spektakulären Dribblings und tollen Toren begeistert Ansu Fati die Fans des FC Barcelona. Nach dem tristen Sommer um die Messi-Posse ist er der Lichtblick der Katalanen. Nun musste er einen unangebrachten Vergleich über sich ergehen lassen.

Kurz vor dem "El Clásico" zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid am Samstag (ab 16.00 Uhr im Liveticker bei t-online) sorgt ein Zeitungsartikel in Spanien für Empörung. Dabei geht es um den Spielbericht zu der Champions-League-Partie Barças gegen Ferencvaros Budapest im konservativen Blatt "ABC".

Der Autor des Spielberichts war begeistert vom Tempo des spanischen Flügelstürmers Ansu Fati. Zuerst betitelte er den 17-Jährigen als eine Gazelle. Anschließend wählte er auch noch einen rassistischen Vergleich, für den es viel Kritik gab. Fatis Sprints würden ihn an schwarze Straßenverkäufer erinnern, die vor der Polizei wegrennen, schrieb er.

Eine Aussage, die im Netz für viel Empörung sorgte. Auch Fußball-Legenden im Ausland horchten auf. Aus England meldete sich beispielsweise Gary Lineker zu Wort, der den Vergleich auf Twitter als "entsetzlich" bezeichnete. 

Nicht der erste Vorfall

Fatis Teamkollege Antoine Griezmann äußerte sich ebenfalls. "Ansu ist ein außergewöhnlicher Junge, der Respekt verdient, wie jeder andere Mensch. Nein zu Rassismus und nein zu einer schlechten Erziehung", postete der Stürmer des FC Barcelona auf Twitter.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Artikel in der Zeitung "ABC" für Wirbel sorgt. In der Länderspielpause verglich ein Kolumnist die Ansagen des spanischen Nationaltrainers Luis Enrique mit denen eines KZ-Wärters. 

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