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Cristiano Ronaldo: Ist bei Juventus Turin schon Schluss?

90 Minuten nur auf der Bank  

Spekulationen um Zukunft: War das Ronaldos Juve-Aus?

Von Andreas Becker

24.05.2021, 13:30 Uhr
Cristiano Ronaldo: Ist bei Juventus Turin schon Schluss?. Fragen um seine Zukunft: Cristiano Ronaldo könnte Italien verlassen. (Quelle: imago images/HochZwei/Syndication)

Fragen um seine Zukunft: Cristiano Ronaldo könnte Italien verlassen. (Quelle: HochZwei/Syndication/imago images)

Es ist ein Bild, welches man in der Vergangenheit sehr selten gesehen hat: Cristiano Ronaldo sitzt auf der Bank – für 90 Minuten. Ist damit das Ende bei Juventus Turin eingeläutet?

Die Spekulationen können beginnen. Cristiano Ronaldo (36) wird ja immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, jetzt könnte das Ganze aber noch deutlich an Fahrt aufnehmen. Denn: Der mehrmalige Weltfußballer saß beim Saisonfinale von Juventus Turin gegen Bologna (4:1) 90 Minuten auf der Bank. Unverletzt – und immerhin ging es für Juve noch um die Champions-League-Qualifikation.

"Ihm geht es gut, er ist nicht verletzt. Wir haben zuletzt fünf Spiele in 15 Tagen gemacht. Gemeinsam mit dem Trainer haben wir entschieden, ihn draußen zu lassen", hatte Juve-Direktor Fabio Paratici vor dem Spiel im Gespräch mit "DAZN" gesagt. Er wäre aber einsatzbereit, schob Paratici noch hinterher.

Ronaldo-Mama heizte Spekulationen an

Und nun? Wie geht es für Ronaldo weiter? Keine geringere als Ronaldos Mutter hatte die Zukunfts-Spekulationen vor einigen Wochen angeheizt. Nach dem ersten Meisterschaftstriumph von Sporting nach 19-jähriger Durststrecke hatte sie erklärt: "Ich werde mit ihm sprechen. Nächstes Jahr wird er im Alvalade (Heimstadion von Sporting Lissabon; Anm. d. Red.) spielen, ich werde ihn davon überzeugen." Ronaldo war 1997 als Zwölfjähriger von Nacional Funchal zu Sporting gewechselt. Dort gab er am 29. September 2002 als 17-Jähriger sein Profidebüt, wenige Monate nach der bislang letzten Meisterschaft des Klubs.

Auch wenn Ronaldos Berater, Jorge Mendes, danach zurückruderte, einen Wechsel ausschloss – das Gerücht war in der Welt. Und erhielt kurz darauf neue Nahrung: Ronaldo ließ in einer Nacht-und-Nebel-Aktion einen Teil seiner Luxus-Autos abtransportieren. Ronaldo selbst war anwesend, als das portugiesische Unternehmen "RodoCargo" die Wagen abholte, wie ein Video des italienischen Online-Portals "Per Semper" zeigte.

Ronaldos Vertrag in Turin läuft noch bis 2022, sein Marktwert liegt laut "transfermarkt.de" bei geschätzten 50 Millionen Euro. Für interessierte Klubs ist es wohl eher auch das Gehalt des Portugiesen, das in Corona-Zeiten für Probleme sorgen könnte. Es liegt bei rund 31 Millionen Euro im Jahr. Leisten könnten sich das unter anderem Paris St. Germain, wo Neymar gern mit Ronaldo zusammen spielen würde, wie er kürzlich in einem Interview mit dem Magazin "GQ" verlauten ließ. Oder auch Real Madrid, wo er zwischen 2009 und 2018 unter Vertrag stand.

Am wahrscheinlichsten scheint momentan aber eher eine Rückkehr zu Manchester United (2003 bis 2009). Laut spanischer Zeitung "AS" hat es zwischen Ronaldo und ManUnited-Trainer Ole Gunnar Solskjaer schon einen Austausch wegen eines möglichen Wechsels gegeben. Das Online-Portal "The Athletic" berichtete auch von einem Treffen und spekulierte, dass Ronaldo wohl mehr als die 405.000 Euro pro Woche bekommen würde, die der bisherige Top-Verdiener Uniteds, Torwart David de Gea, verdient.

Gibt es also eine Rückkehr nach England? Seit Sonntagabend wahrscheinlich: Ronaldos Zukunft liegt wohl nicht mehr bei Juventus Turin.

Verwendete Quellen:

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