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"Es liegt nicht in unseren Händen"

Von t-online, anb

15.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Thomas Tuchel: Die Zukunft des Welttrainers bei den "Blues" aus London ist unsicher.
Thomas Tuchel: Die Zukunft des Welttrainers bei den "Blues" aus London ist unsicher. (Quelle: Shutterstock/imago-images-bilder)
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Beim FC Chelsea ist nichts mehr, wie es war. Die Sanktionen gegen Besitzer Roman Abramowitsch haben den Klub hart getroffen, der sich auch auf den Verlust einiger Leistungsträger einstellen muss. Die sportliche Zukunft ist in Gefahr.

Sportlich läuft es für den FC Chelsea nahezu überragend: Klub-WM gewonnen, ins Viertelfinale des FA Cup eingezogen, Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League für sich entschieden, fünf Siege in Folge in der Premier League. Einzig die bittere Niederlage nach dem Elfmeterschießen gegen den FC Liverpool im Ligapokal-Endspiel würde einen Makel auf den vergangenen Wochen lassen – wäre da nicht Russlands Krieg gegen die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen "Blues"-Besitzer Roman Abramowitsch.

Durch die Maßnahmen der britischen Regierung gegen den Putin-nahen Oligarchen steht der amtierende Champions-League-Sieger am Rande des Abgrunds. Doch wie schlimm steht es eigentlich wirklich um die "Blues"? t-online nähert sich den drängendsten Fragen an.

Kann Chelsea die aktuelle Saison zu Ende spielen?

Die Frage lässt sich nicht klar beantworten. Der frühere Weltklasse-Torwart und jetzige Sportliche Leiter, Petr Čech, sagte am Wochenende bei Sky Sports in England: "Es liegt nicht in unseren Händen. Wir denken von Tag zu Tag."

Und weiter: "Es ist eine schwierige Situation. Wir haben viele Fragen, aber nicht viele Antworten. Wir sind entschlossen, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir kontrollieren können, das heißt, mit den Leuten zu arbeiten, uns gegenseitig zu unterstützen, zum Training zu kommen und uns auf die Spiele zu konzentrieren. Die Teams haben die nötige Unterstützung, um das zu schaffen.“

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Petr Cech: Die tschechische Torwartlegende ist als Sportlicher Leiter beim FC Chelsea tätig.
Petr Čech: Die tschechische Torwartlegende ist als Sportlicher Leiter beim FC Chelsea tätig. (Quelle: PA Images/imago-images-bilder)

Nur dank einer Sonderlizenz der britischen Regierung darf Chelsea den Spielbetrieb überhaupt fortsetzen. Zu den Auflagen gehört, dass die Reisekosten zu einem Auswärtsspiel nicht über 20.000 Pfund (ca. 24.000 Euro) betragen dürfen. Die maximalen Kosten für die Ausrichtung eines Heimspiels wurden auf Bitten des Klubs von 500.000 auf 900.000 Pfund (ca. 1,1 Millionen Euro) hochgestuft. Matchtickets und Fanartikel darf Chelsea vorerst nicht mehr verkaufen. Mehrere Werbepartner, darunter der Trikotsponsor, das britische Mobilfunkunternehmen Three, setzten ihr Engagement aus.

Laut der englischen Zeitung "Daily Mail" geht im Klub die Sorge vor einem Abzug von neun Punkten infolge einer Insolvenz um. Das wäre wohl gleichbedeutend mit einer Nicht-Qualifikation für die Champions League.

Was macht Thomas Tuchel?

Einen sofortigen Rücktritt hat Tuchel (Vertrag bis 2024) ausgeschlossen. "Es gibt überhaupt keinen Zweifel, dass ich bis zum Saisonende bleibe", sagte der Trainer: "Wir müssen von Tag zu Tag abwarten, weil sich alles ändern kann."

Wie steht es um neue Spieler und auslaufende Verträge?

Der Champions-League-Sieger darf vorerst keine Spielertransfers tätigen. Auch Verlängerungen von auslaufenden Verträgen dürfen nicht vorgenommen werden. Das schließt unter anderem Stammspieler, wie den deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger, Verteidiger Andreas Christensen und Kapitän César Azpilicueta, ein. Alles ist im Unklaren. Fraglich, wie lange die Spieler auf Chelsea warten werden – oder den Absprung zu einem anderen Klub machen.

Darf Roman Abramowitsch den Klub noch verkaufen?

Der russische Oligarch selbst hatte den Verkauf des FC Chelsea (Verkaufswert geschätzt auf rund zwei bis drei Milliarden Euro) bereits angekündigt. Aufgrund der Sanktionen wurde das Prozedere allerdings zunächst ausgesetzt. Denn: Abramowitsch darf am Verein nichts verdienen.

Inzwischen will die Regierung einen Verkauf des Klubs gestatten und führt Gespräche mit der US-Bank Raine, die von Chelsea mit dem Geschäft beauftragt worden war. Nach Angaben des Online-Portals "The Athletic" könnte der Verein innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen den Besitzer wechseln. Wie die Regierung erreichen will, dass Abramowitsch gemäß ihrer Auflagen nichts an dieser Transaktion verdient, bleibt – wie so vieles – weiterhin offen.

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