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Fußball | DFB: Effenberg rügt Bundestrainer Nagelsmann


"Warum funktioniert es unter Völler – und danach nicht mehr?"


Aktualisiert am 27.11.2023Lesedauer: 2 Min.
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Emotional: Stefan Effenberg im "Doppelpass" am Sonntag. (Foto: Screenshot Sport 1)Vergrößern des Bildes
Emotional: Stefan Effenberg im "Doppelpass" am Sonntag. (Foto: Screenshot Sport 1)

Im "Doppelpass" bei Sport 1 spricht Stefan Effenberg über die letzten Vorstellungen der DFB-Elf – und geht hart mit Julian Nagelsmann ins Gericht.

t-online-Kolumnist Stefan Effenberg hat nach den letzten enttäuschenden Ergebnissen der deutschen Nationalmannschaft den neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann scharf kritisiert. "Warum funktioniert es unter Rudi Völler, und danach dann nicht mehr?", fragte der 35-malige Nationalspieler am Sonntag im Fußball-Talk "Doppelpass" bei Sport 1, dem er jede Woche als Experte beiwohnt.

Effenberg spielte damit auf das 2:1 der DFB-Elf gegen Frankreich an, bei dem Völler als Interims-Bundestrainer nach der Entlassung von Hansi Flick an der Seitenlinie stand. In der Partie gegen den Vizeweltmeister zeigte die deutsche Mannschaft ein anderes Gesicht als in den schwachen Partien zuvor – und auch danach unter Nagelsmann.

Der 55-Jährige betonte, er selbst hätte mit der Interimslösung möglicherweise weitergemacht: "Vielleicht wäre ich von Rudi Völler gar nicht weggegangen, wenn er auch gewollt hätte." Effenberg ist überzeugt: Völler erreicht die Mannschaft besser als Nagelsmann. "Genau diese Ansprache brauchen die Jungs jetzt sechs Monate vor der EM, und nicht irgendetwas verkomplizieren."

"Es wird nicht besser, sondern schlechter"

Mögliche Ansätze zur Besserung der DFB-Auftritte hatte Effenberg bereits in seiner t-online-These erarbeitet, die in der Sendung dann besprochen wurde: "Erstens: keine Positions-Experimente mehr. Zweitens: mehr Chancen für die Jungen, Hungrigen. Drittens: Fokus auf die Grundlagen. Dann sehen wir 2024 eine ganz andere DFB-Elf." Effenberg betont im Detail: "Ich muss nicht auf die setzen, die 60, 70, 80 Länderspiele haben. Da nehme ich doch lieber einen Hungrigen, der alles für die Nationalmannschaft geben will." Weiter sei "das Fußball-ABC" wichtig: "Zweikämpfe annehmen, das Tor verteidigen, sich als Team präsentieren. Wenn sie das hinkriegen, dann kann man sich freuen auf die EM."

Die Spiele gegen die Türkei (2:3) am vergangenen Samstag und Österreich (0:2) am Dienstag seien Offenbarungseide gewesen: "Das sind Gegner, die wir in unserer Verfassung einfach nicht schlagen können, weil sie einfach besser sind." Die Erkenntnis für Effenberg: "Es wird ja noch nicht mal stabil oder besser, sondern schlechter."

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
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