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Nach Aus in Handball-EM: Zukunft von Trainer Prokop bleibt offen

"Müssen uns alle hinterfragen"  

Prokops Zukunft bleibt wohl doch offen

28.01.2018, 20:03 Uhr | t-online.de , BZU

Nach Aus in Handball-EM: Zukunft von Trainer Prokop bleibt offen. Umstritten: Nach einer starken Qualifikation hat das DHB-Team bei der EM unter Christian Prokop enttäuscht. (Quelle: imago images/Pixsell)

Umstritten: Nach einer starken Qualifikation hat das DHB-Team bei der EM unter Christian Prokop enttäuscht. (Quelle: Pixsell/imago images)

Nach dem enttäuschenden EM-Aus der deutschen Handballer hatte Bob Hanning schnell klargestellt: "Der Trainer steht nicht zur Disposition." Doch am Samstag klang der DHB-Vize schon etwas reservierter.

Die Niederlage gegen Spanien war noch nicht lange her, da wurden angebliche Interna aus der Mannschaft bekannt. Das Verhältnis von Trainer und Mannschaft soll zerrüttet gewesen sein. Beispiel: Bundestrainer Christian Prokop soll laut "Bild" angeblich beim Abschlusstraining vor dem Spanien-Spiel vorzeitig aus der Halle gestürmt sein.

Ergebnisoffen – wirklich?

Der DHB dementierte die Meldungen – und stärkte Christian Prokop den Rücken. "Der Trainer steht nicht zur Disposition. Das Ziel ist es, mit ihm weiterzumachen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Tag nach der Niederlage.

Doch am Samstagabend war Hanning im "Aktuellen Sportstudio" zu Gast. Dass der Trainer nicht zur Disposition stehen würde, sagte er nicht mehr. Zwar betonte der DHB-Vize, dass ein Verbleib weiterhin gewünscht sei: "Die Zielrichtung ist klar: Wir wollen mit Christian Prokop weitermachen." Doch er erklärte auch: "Zur Analyse gehört es, dass wir erst einmal mit allen sprechen und dann eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Ich hoffe, dass wir nicht zu einer anderen Einschätzung kommen."

Im Falle einer Entlassung stünde wohl auch die Rolle des DHB-Vizepräsidenten in Frage. Denn Prokops Vertrag ist bis 2022 gültig, der DHB zahlte 500.000 Euro Ablösesumme für den 39-Jährigen. Eine große Summe, die man nicht als Fehlinvestition sehen will. Doch dafür braucht der DHB bessere Ergebnisse.

Quellen und weiterführende Informationen:
- Interview im "Aktuellen Sportstudio"

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