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Champions League - Ab jetzt Europa League: Leverkusen verliert gegen Juve

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Ab jetzt Europa League: Leverkusen verliert gegen Juve

11.12.2019, 23:12 Uhr | dpa

Champions League - Ab jetzt Europa League: Leverkusen verliert gegen Juve. Cristiano Ronaldo (M) brachte mit seinem Tor zum 1:0 Juve in Leverkusen auf die Siegerstraße.

Cristiano Ronaldo (M) brachte mit seinem Tor zum 1:0 Juve in Leverkusen auf die Siegerstraße. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa. (Quelle: dpa)

Leverkusen (dpa) - Cristiano Ronaldo wurde fast von einem auf den Platz gestürmten Fan umgerannt, die niedergeschlagenen Profis von Bayer Leverkusen gratulierten dem Superstar gequält.

Das 0:2 (0:0) gegen Juventus Turin war der letzte Auftritt der Werkself in der laufenden Champions-League-Saison. Als einziger der vier deutschen Starter verabschiedet sich der Fußball-Bundesligist in die Europa League. Ronaldo (75.) mit seinem 128. Tor in der Königsklasse und Gonzalo Higuain (90.+2) trafen für die Italiener.

Ein kleiner Trost: Aufgrund des 2:0-Erfolgs von Atlético Madrid im Parallelspiel gegen Lok Moskau hätte Bayer selbst ein Sieg nicht für das Achtelfinale gereicht. "Natürlich ist die Enttäuschung groß. Wir haben uns viel vorgenommen. Das Ergebnis hat heute nicht gepasst, aber ich glaube trotzdem, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben", sagte Nationalspieler Kai Havertz beim Streamingdienst "DAZN" nach der Partie vor 29.542 Zuschauern. "In einem solchen Spiel entscheiden manchmal Kleinigkeiten."

Leverkusen begann engagiert, mutig, allerdings auch anfällig in der Defensive. Die Hoffnung, dass die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Gäste mit halber Kraft spielen würden, war schnell dahin. Zwar hatte Leverkusen mit dem Pfostenschuss des auffälligen Moussa Diaby (11.) die beste Chance der Anfangsphase. Sekunden zuvor hatte der sichtlich motivierte Ronaldo die Führung der Gäste nach einem ungenauen Anspiel von Higuain aber nur knapp verpasst.

Bosz, der im Sturm erneut Lucas Alario den Vorzug vor Kevin Volland gegeben hatte, stand mit verschränkten Armen und stoischer Miene am Spielfeldrand. Das Madrider Führungstor im Parallelspiel wurde auf den Videowänden der BayArena nicht angezeigt, die Runde unter den Zuschauern machte es trotzdem. Auf dem Rasen hatten wieder Ronaldo (21.), inzwischen nicht nur Rekordtorjäger, sondern auch der Feldspieler mit den meisten Einsätzen in der Königsklasse, und Juan Cuadrado (21.) die Juve-Führung auf dem Fuß. Für Bayer scheiterte Karim Bellarabi an Turins Torwart-Ikone Gianluigi Buffon (22.).

"Wir brauchen einen Sieg, alles andere bringt uns nichts", hatte Bosz vor dem Anpfiff gesagt und vor allem Mittelfeldregisseur Miralem Pjanić als Dreh- und Angelpunkt des Turiner Spiels ausgemacht. Leverkusens Spielmacher Havertz agierte im Bayer-Mittelfeld zunächst unauffällig, die schnellen Angriffe der Gastgeber liefen zumeist über Diaby und den nach etwas über einer Stunde ausgewechselten Bellarabi.

Die Leverkusener, die bei ihren vorausgegangenen acht Champions-League-Teilnahmen nur einmal in der Vorrunde ausgeschieden waren, hielten sich gut im Spiel und setzten die Juve-Stars angefangen bei Buffon früh in deren eigener Hälfte unter Druck. Ein kluges Anspiel von Bellarabi auf Havertz in den Strafraum der Italiener konnte von Merih Demiral gerade noch entschärft werden (44.).

Den Gästen von Trainer Maurizio Sarri, der mit einer Serie von 20 Europacup-Spielen ohne Niederlage nach Deutschland geflogen war, boten sich dadurch aber immer wieder Räume. Ronaldos vermeintliches Führungstor nach dem Wiederanpfiff wurde wegen einer Abseitsposition des Portugiesen nicht gegeben (51.). Kurz darauf fiel in Madrid das 2:0, das Achtelfinale rückte für Leverkusen in noch weitere Ferne. Zwar versuchte Bayer weiterhin alles, dann aber war Ronaldo doch noch erfolgreich. Higuain machte alles kar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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