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Tennis – ATP Finals: Alexander Zverev verpasst Überraschung gegen Novak Djokovic

ATP Finals  

Krimi in London – Zverev verpasst Überraschung gegen Djokovic

20.11.2020, 17:07 Uhr
Tennis – ATP Finals: Alexander Zverev verpasst Überraschung gegen Novak Djokovic. Muss kämpfen: Alexander Zverev im Match gegen Novak Djokovic. (Quelle: Reuters)

Muss kämpfen: Alexander Zverev im Match gegen Novak Djokovic. (Quelle: Reuters)

Der beste deutsche Tennisspieler liefert sich einen packenden Fight mit dem Weltranglistenersten. Nach Schwierigkeiten zu Beginn bleibt ein Happy-End aber aus.

Alexander Zverev ist in der Gruppenphase der ATP Finals ausgeschieden. Deutschlands bester Tennisspieler verlor am Freitag nach einem Fehlstart gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien 3:6, 6:7 (4:7) und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale von London.

Mit seiner zweiten Niederlage im dritten Spiel ist die Tennis-Saison für Zverev beendet. 2018 hatte der Hamburger die inoffizielle WM gewonnen. Im Halbfinale am Samstag trifft Djokovic nun auf den österreichischen US-Open-Sieger Dominic Thiem. Zudem kämpft der spanische Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal gegen den Russen Daniil Medwedew um den Einzug ins Endspiel.

Das Match zum Nachlesen im Ticker:

3:6, 6:7 (4:7): Novak Djokovic steht im Halbfinale der ATP Finals, Alexander Zverev verpasst seine dritte Teilnahme an den letzten Vier in Folge. Gerade in der Anfangsphase hatte der Hamburger große Probleme und verlor zeitweise komplett den Anschluss an den Serben. Danach fand der beste deutsche Tennisspieler immer besser ins Match und gestaltete die Partie ausgeglichener. Mit etwas Glück hätte Zverev den 2. Satz gewinnen können, am Ende aber setzte sich Djokovic nicht unverdient durch. Trotzdem: Ein zufriedenstellender Abschluss dieser ATP Finals für Zverev, der auf ein starkes Jahr 2020 zurückblicken kann.

Tie-Break 4:7: Und genauso kommt es auch.

Tie-Break 4:6: Jetzt hat es Djokovic in der Hand. Er hat Matchball.

Tie-Break 4:5: Zverev verkürzt noch mal.

Tie-Break 3:5: War das der entscheidende Passierschlag? Djokovic steht kurz vor dem Matchgewinn.

Tie-Break 3:4: Und dreht den Spielstand.

Tie-Break 3:3: Das kann Djokovic auch. 

Tie-Break 3:2: ... legt aber direkt einen Service-Winner nach.

Tie-Break 2:2: Das darf sich Zverev einfach nicht erlauben gegen einen Djokovic. Er schlägt eine Rückhand ins Aus...

Tie-Break 2:1: Djokovic bleibt dran

Tie-Break 2:0: Zverev – das Mini-Break!

Tie-Break 1:0: Zverev legt vor

2. Satz, 3:6, 6:6: Ist DAS bitter für Zverev! Djokovic muss jetzt ständig über den zweiten Aufschlag gehen, was dem Deutschen eigentlich Chancen bietet – aber nicht, wenn er daraufhin eine Rückhand am Netz verlegt. Es geht in den Tie-Break!

2. Satz, 3:6, 6:5: Wichtiges Zeichen von Zverev! Er bringt sein Aufschlagspiel zu Null durch! Und hat nun die erneute Chance zum Satzgewinn.

2. Satz, 3:6, 5:5: Djokovic serviert gegen den Satzverlust, macht es schnell und gleicht zum 5:5 aus – so hätte er es zumindest gerne gehabt. Aber nach 15:40 kämpft sich Zverev zurück, auch, weil Djokovic gleich zwei mal die Rückhand ins Aus schlägt. Dann aber wieder Pech für den Hamburger an der Netzkante. Schade. 

Muss sich ins Match kämpfen: Alexander Zverev. (Quelle: Reuters)Muss sich ins Match kämpfen: Alexander Zverev. (Quelle: Reuters)

2. Satz, 3:6, 5:4: Stark von Zverev! Zwei Asse, dann wagt er sich zum Ende wieder vor ans Netz und macht gegen einen schwer unter Druck geratenen Djokovic den Punkt. Auch wenn er oft kämpfen muss: Zverev fühlt sich zunehmend wohler im Match. Jetzt muss er den 2. Satz aber auch unbedingt gewinnen.

2. Satz, 3:6, 4:4: In der Winner-Statistik führt Zverev mit 28:12 – das ist deutlich. Und die Longline-Schläge sitzen immer wieder. Es gelingt ihm, Druck zu machen, Djokovic auch mal das Tempo aufzuzwingen. Der Serbe hat bei eigenem Aufschlag immer mehr Probleme. Am Ende bringt er sein Service-Spiel aber doch durch.

2. Satz, 3:6, 4:3: Das gibt’s doch nicht! Der nächste Doppelfehler von Zverev, das ist jetzt schon der sechste. Er hat Glück, dass er sein Aufschlagspiel trotzdem durchbringt – auch, weil er offensiver wird und häufiger am Netz auftaucht. Mit einem Ass rettet er sich.

2. Satz, 3:6, 3:3: Erst die Vorhand Inside-Out, dann ein starker Return, den Djokovic nicht mehr zurückbringen kann. Zverev hält immer besser mit, hat aber in den Kleinigkeiten immer wieder Pech – wie jetzt bei der Vorhand, die von der Netzkante zum 30:40 ins Aus springt. Auch hier schien mehr drin.

2. Satz, 3:6, 3:2 Doppelfehler vier und fünf von Zverev, dann verlegt er dazu noch einen Ball völlig, schon steht es 15:40. Er kämpft sich über Serve-and-Volley aber auf 40:40 zurück, schreit sich selbst Mut zu. Auch Djokovic wirkt unzufrieden mit seinem Spiel – auch wegen der vergebenen Breakbälle. Zverev macht am Ende den Punkt mit einer starken Vorhand. Wichtig, dass er das trotz der Fehler zu Anfang noch geschafft hat.

2. Satz, 3:6, 2:2: Toll gespielt von Zverev! Erst ein Stop genau im richtigen Moment, an den Djokovic nicht mehr rankommt – den hätte er sich noch zum holprigen Spielbeginn nie getraut. Dann eine starke Rückhand – gefolgt von einem Vorhandfehler ohne Not, mit dem er Djokovic wieder zurückbringt. Aber auch der Serbe macht es sich zunehmend selbst schwer: Ein Doppelfehler – und Zverev hat die Chance aufs Break. Steht dann aber zu weit hinter der Linie und vergibt. Jetzt versucht er es am Netz – wird dann aber von einer Rückhand cross überrascht. Es geht nun immer wieder über Gleichstand. Zverev meckert zunehmend, diskutiert mit dem Schiedsrichter. Dann verhaut er eine Rückhand und kassiert im bisher längsten Ballwechsel das 2:2. Unnötig aus der Sicht des Deutschen.

2. Satz, 3:6, 2:1: Jetzt hadert Djokovic, nachdem er eine Vorhand ins Netz haut. Dieser "Djoker" wirkt zunehmend verwundbar. Und Zverev nutzt das, rückt bei eigenem Aufschlag gut nach, geht ans Netz und macht den Punkt. Ein Ass hinterher.

2. Satz, 3:6, 1:1: Direkt das Gegensignal von Djokovic, der auch sein eigenes Aufschlagspiel nüchtern durchbringt – so sieht es zumindest zu Beginn aus. Aber bei 40:15 leistet sich der Weltranglistenerste plötzlich einen Doppelfehler, scheint wieder zu wackeln – dann aber sitzt der erste Aufschlag wieder.

2. Satz, 3:6, 1:0: Und das ist ein Start, wie sich ihn Zverev wünscht: Er bringt sein Aufschlagspiel schnell durch – wenn man mal vom nächsten Doppelfehler absieht. Gibt ihm das noch mehr Sicherheit?

Zusammenfassung 1. Satz: Der schwache Start hat Zverev einen knapperen 1. Satz gekostet. Nach nicht mal einer Viertelstunde lag er schon 0:3 gegen einen wie entfesselt aufspielenden Djokovic hinten. Dann aber fand er besser ins Spiel, wurde besonders in den längeren Ballwechseln stärker, entschied diese oft für sich. Am Ende holte sich der Serbe aber den Durchgang souverän – wirkt aber verwundbar. 

1. Satz, 3:6: Zverev braucht das Break, um weiter dranzubleiben. Und tatsächlich: Beim „Djoker“ läuft längst nicht mehr alles so perfekt wie zu Spielbeginn. Es gelingt Zverev jetzt, dagegenzuhalten, besonders in den längeren Ballwechseln. Djokovic muss auch öfter über den zweiten Aufschlag kommen – was ihm hier aber gelingt. Stark das Spiel geöffnet, dann eine Vorhand zum 40:30 und eine Rückhand zum Satzgewinn.

1. Satz, 3:5: Zverev serviert gegen den Satzverlust – und haut eine einfache Vorhand ins Netz. Das darf ihm einfach nicht passieren. Außerdem: Djokovic bringt aktuell 92 Prozent der Returns zurück, Zverev nur 58 Prozent. Mit seinen jetzt stabileren Aufschlägen und zwei Assen in Folge hält sich der Hamburger aber noch im ersten Satz.

Novak Djokovic im Match gegen Alexander Zverev. (Quelle: Reuters)Novak Djokovic im Match gegen Alexander Zverev. (Quelle: Reuters)

1. Satz, 2:5: Und da plötzlich leistet sich Djokovic Fehler ohne Not. Ein Stop-Ball gerät dem Serben viel zu lang, am Ende profitiert Zverev zum 30:15, legt eine Vorhand zum 40:15 nach und steht plötzlich kurz vor dem eigenen Break.  Dann aber kommt Djokovic zurück, hat bei einem Aufschlag Glück, der noch mit drei Millimetern auf der Linie ist, und sichert sich am Ende doch den Punkt. Bitter für Zverev.

1. Satz, 2:4: Schon die ersten Anzeichen von Frust bei Zverev. Er mackert, hadert mit dem Schiedsrichter. Es läuft momentan noch gar nicht – auch, weil Djokovic extrem stark beginnt. Immerhin: Zwei Rückhand-Winner, ein Ass hinterher, mit einer Vorhand longline macht er den Punkt.  

1. Satz, 1:4: Starker Ballwechsel, bei dem Djokovic ans Netz kommt, angreift, Zverev ist in der Verteidigung, macht am Ende aber trotzdem den Punkt zum 15:15. Dann aber schlägt er eine Rückhand ins Aus, Djokovic legt einen starken Aufschlag nach und sichert sich den Punkt souverän.

1. Satz, 1:3: Das ist so wichtig für Zverev! Zu Null bringt er sein Aufschlagspiel durch. Es geht doch. Erstes kleines Ausrufezeichen, an dem er sich hochziehen muss.

1. Satz, 0:3: Und da leistet plötzlich auch Djokovic einen Doppelfehler. Trotzdem: Der Weltranglistenerste bestimmt klar die Anfangsphase, wirkt präsent, konzentriert, fokussiert, bestimmter in seinen Aktionen. Aktuell macht er es ganz schnell gegen Zverev. Mit einem starken Stop liegt er schon nach neun Minuten 3:0 vorne. Bitter für Zverev: Von den ersten 14 Punkten hat er nur zwei gemacht.

1. Satz, 0:2: Zverev startet wackelig ins erste Aufschlagspiel. Eine Rückhand schlägt er ins Aus, wagt sich beim nächsten Spiel vor ans Netz und legt den Ball daneben. Dann kommt ein Wahnsinns-Passierschlag cross von Djokovic, und Zverev spielt schon gegen das Break. Dann hat er Glück, dass ein Djokovic-Ball knapp im Aus landet – und dann kommt auch schon der erste Doppelfehler. Direkt das Break für den Serben.

1. Satz, 0:1: Djokovic gewinnt den ersten Ballwechsel, legt ein Ass zum 30:0 nach, auch den nächsten Aufschlag des Serben retourniert Zverev nur ins Netz. Nächstes Ass vom "Djoker" zum Punktgewinn.

1. Satz, 0:0: Es geht los! Djokovic hat Aufschlag!

Vor dem Match: Beide Spieler haben den Court betreten und spielen sich ein. Zverev gewinnt schon mal die Wahl und entscheidet sich für Rückschlag beim ersten Spiel.

Vor dem Match: Djokovic bereitet sich schon mal vor...

Der Serbe konnte in seinen bisherigen beiden Matches nicht voll überzeugen. Reicht es trotzdem heute gegen Deutschlands besten Tennisspieler?

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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