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Berlin-Marathon: Überraschungssieger! Guye Adola schlägt Kenenisa Bekele

Bekele verpasst dritten Erfolg  

Überraschungssieger bei Berlin-Marathon

26.09.2021, 16:28 Uhr | t-online

Berlin-Marathon: Überraschungssieger! Guye Adola schlägt Kenenisa Bekele. Der Gewinner des diesjährigen Berlin-Marathons: Guye Adola. (Quelle: Reuters/ANNEGRET HILSE)

Der Gewinner des diesjährigen Berlin-Marathons: Guye Adola. (Quelle: ANNEGRET HILSE/Reuters)

Der Äthiopier Kenenisa Bekele hat trotz einer Aufholjagd seinen dritten Sieg beim Berlin-Marathon nach 2016 und 2019 verpasst. Auch sein siegreicher Landsmann Guye Adola lief bei spätsommerlichen Bedingungen am Ende deutlich am Weltrekord von Olympiasieger Eliud Kipchoge vorbei.

Der Äthiopier Guye Adola hat die 47. Ausgabe des Berlin-Marathons gewonnen und seinen Landsmann Kenenisa Bekele in den Schatten gestellt. Der 30-Jährige feierte am Sonntag bei warmen Temperaturen seinen bislang größten Karriereerfolg, blieb nach 42,195 Kilometern in 2:05,45 Stunden aber klar unter der drei Jahre alten Bestmarke des Kenianers Eliud Kipchoge (2:01,39).

Den zweiten Platz sicherte sich im Herzen der Hauptstadt mit dem Zielbereich am Brandenburger Tor überraschend der Kenianer Bethwel Yegon (+ 0:29 Minuten). Bekele, der auf den Weltrekord gehofft hatte, wurde Dritter (+ 1:02). Bester Deutscher wurde Philipp Pflieger (+ 9:16) auf dem 16. Platz. Der 34-Jährige aus Regensburg blieb damit nicht wie erhofft unter 2:12 Stunden.

Gotytom Gebreslase siegt bei den Frauen

Bei den Frauen siegte Gotytom Gebreslase aus Äthiopien. Die 26-Jährige verwies in 2:20,09 Stunden ihre Landsfrauen Hiwot Gebrekidan (+ 1:14) und Helen Tola (+ 2:56) auf die Plätze. Als beste Deutsche wurde Rabea Schöneborn (Berlin/+ 8:40) Neunte.

Der dreimalige Olympiasieger Bekele hatte 2019 bei der bislang letzten Austragung des Berlin-Marathons seinen zweiten Sieg gefeiert und in 2:01:41 Stunden den ein Jahr zuvor an gleicher Stelle aufgestellten Weltrekord nur um zwei Sekunden verpasst.

Bekele war am Sonntag kurz vor Kilometer 18 aus der Gruppe der Favoriten zurückgefallen. Der 39-Jährige, der sich vor neun Monaten mit dem Coronavirus angesteckt und vier Wochen bis zur vollständigen Erholung benötigt hatte, kämpfte sich im weiteren Rennverlauf zurück. Im Finale gingen ihm aber die Kräfte aus.

2020 war der Berlin-Marathon der Pandemie zum Opfer gefallen. In diesem Jahr soll das Rennen der Startschuss für eine Rückkehr zur Normalität für große Straßenläufe gewesen sein. Als erstes der sechs wichtigsten 42,195-km-Rennen der Welt hatte der Berlin-Marathon nach dem Ausbruch der Pandemie wieder eine nennenswerte Teilnehmerzahl zugelassen. Rund 25.000 Läufer und Läuferinnen aus 139 Nationen gingen an den Start.

Verwendete Quellen:
  • Mit den Nachrichtenagenturen SID und dpa

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