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Schwimm-WM: Olympiasieger Florian Wellbrock erlebt herbe Enttäuschung


Ausgeschieden im Vorlauf
Olympiasieger Wellbrock erlebt WM-Enttäuschung

Von dpa
13.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Florian Wellbrock: Der 26-Jährige ist eigentlich ein Hoffnungsträger des deutschen Schwimmens.Vergrößern des BildesFlorian Wellbrock: Der 26-Jährige ist eigentlich ein Hoffnungsträger des deutschen Schwimmens. (Quelle: Eibner-Pressefoto/Christian Gold/imago-images-bilder)
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Florian Wellbrock zählt seit Jahren zur Weltspitze im Schwimmen. Doch aktuell läuft der Deutsche seiner Form hinterher.

Florian Wellbrock ist bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Katar über 800 Meter Freistil bereits im Vorlauf ausgeschieden. Der 26-Jährige schlug am Dienstag nach 7:48,17 Minuten an und belegte damit nur den 10. Platz. Wellbrock erlebte damit in seinem dritten Rennen in Doha die dritte Enttäuschung.

Schon im Freiwasser hatte der gebürtige Bremer als Titelverteidiger zweimal nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Von seiner angestrebten Olympiaform ist der beste deutsche Schwimmer der vergangenen Jahre weit entfernt.

"Überraschend langsam", sagte Wellbrock zu seiner Zeit, die rund 8,5 Sekunden langsamer war als seine persönliche Bestzeit auf der Strecke. "Ich dachte, dass wir ein bisschen schneller unterwegs sind." Wellbrock, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass er ausscheidet, ergänzte: "Ein Tickchen wäre vielleicht noch drin gewesen."

Nic Fink schwimmt die schnellste Zeit

Deutlich besser als für ihn lief es für Sven Schwarz. Der zweite deutsche Starter qualifizierte sich in 7:46,95 Minuten für das Finale am Mittwoch. Schnellster der Vorläufe war der Italiener Luca De Tullio in 7:46,52 Minuten.

In der Morgensession des dritten Tages der Beckenwettbewerbe im Aspire Dome erreichten Melvin Imoudu und Lucas Matzerath über 100 Meter Brust das Halbfinale am Abend. Am Tag nach dem WM-Titel für Angelina Köhler über 100 Meter Schmetterling wurde Imoudu in 26,91 Sekunden Sechster der Vorläufe.

Matzerath belegte in 27,40 Sekunden Rang 13. Nic Fink aus den USA schwamm in 26,66 die schnellste Zeit. Der 30-Jährige hatte am Montag über die doppelte Distanz die Goldmedaille gewonnen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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