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French Open 2021: Kohlschreiber chancenlos – Struff zaubert in drei Sätzen


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Kohlschreiber chancenlos – Struff zaubert

Von sid, dd

Aktualisiert am 05.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Glücklos gegen Diego Schwartzmann: Philipp Kohlschreiber.
Glücklos gegen Diego Schwartzmann: Philipp Kohlschreiber. (Quelle: dpa-bilder)
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Freud und Leid ganz eng beieinander: Während Philipp Kohlschreiber seine Zelte in Paris schon wieder abbrechen muss, steht Jan-Lennard Struff im Achtelfinale – nach einer starken Leistung.

Jan-Lennard Struff brüllte seine ganze Erleichterung heraus, ließ sich vom Publikum für seinen starken Auftritt feiern und biss dann erstmal erschöpft in eine Banane: Die deutsche Nummer zwei hat das Toptalent Carlos Alcaraz mit Wucht und Köpfchen in einem fordernden Duell entzaubert und ist Alexander Zverev ins Achtelfinale der French Open gefolgt.

Der 31-jährige Warsteiner schlug den 13 Jahre jüngeren Spanier mit 6:4, 7:6 (7:3), 6:1 und steht zum zweiten Mal nach 2019 in der Runde der letzten 16. Dominik Koepfer (Furtwangen) besitzt in der Nightsession (21 Uhr/Eurosport und ServusTV) gegen den 20-maligen Grand-Slam-Champion Roger Federer (Schweiz) noch am Samstag die Chance, nachzuziehen. Sollte Koepfer dies gelingen, stünden zum ersten Mal überhaupt drei deutsche Herren im Achtelfinale von Paris.

Struff nun gegen Kohlschreiber-Bezwinger

Struff trifft nun auf den an Position zehn gesetzten Diego Schwartzman aus Argentinien, der zuvor am Samstag Philipp Kohlschreiber (Augsburg) besiegt hatte. Der 37 Jahre alte Routinier war beim 4:6, 2:6, 1:6 chancenlos gegen den Vorjahres-Halbfinalisten und verpasste seine dritte Achtelfinalteilnahme.

Der langjährige Davis-Cup-Spieler hatte auf mehr gehofft. "Vor dem Turnier hätte ich es unterschrieben, bei einem Grand Slam mal wieder zwei Matches gegen starke Gegner zu gewinnen, heute ist man natürlich enttäuscht", sagte Kohlschreiber: "Momentan freue ich mich nicht über das Turnier, dafür ist die Niederlage zu aktuell." Ob die 17. Teilnahme in Roland Garros auch seine letzte war, ließ er offen.

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Während Kohlschreiber nach einem starken Start der Dominanz von Schwartzman immer weniger entgegenzusetzen hatte, bestach Struff mit großer Konzentration und einem klugen Plan, der immer wieder Netzangriffe vorsah. Im zweiten Satz wehrte er nervenstark einen Satzball ab und zeigte in der Druckphase sein bestes Tennis. Alcaraz blieb ein zäher Gegner, den Struff nach 2:16 Stunden besiegt hatte.

Zuvor war am Freitag bereits Alexander Zverev (Hamburg) in die Runde der letzten 16 eingezogen und richtete schon den Blick auf den Sonntag und das Duell am Abend (nicht vor 21 Uhr) mit dem Japaner Kei Nishikori. Den 31-Jährigen hat er in diesem Jahr schon in Rom und auf dem Weg zum Turniersieg beim Masters in Madrid geschlagen. "Es wird eine harte Nuss", sagte Zverev: "Ich freue mich auf die Herausforderung."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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Von Niclas Staritz
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