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Biathlon: DSV-Athleten in Hochfilzen in der Verfolgung "zerbröselt"


"Hat unsere Jungs zerbröselt"


Aktualisiert am 09.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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Benedikt Doll: Er wurde bester Deutscher.Vergrößern des Bildes
Benedikt Doll: Er wurde bester Deutscher. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun/imago images)

Philipp Nawrath hat im Sprint in Hochfilzen das Gelbe Trikot verloren. In der Verfolgung war Tarjei Bö der Gejagte – am Ende siegte ein anderer Norweger.

Tarjei Bö konnte den Sprint in Hochfilzen gewinnen. Am Samstag war der Norweger der Gejagte in der Verfolgung. Diese konnte am Ende sein Bruder Johannes Thingnes Bö (33:05.1) für sich entscheiden.

Das Podest komplettierten Johannes Dale-Skjevdal (+22.6) und Tarjei Bö (+28.4). Bester Deutscher wurde Benedikt Doll (+1:30.7) auf Rang zehn. David Zobel wurde 14. (+2:14.80) und Johannes Kühn landete auf dem 18. Rang (+2:50.10). Philipp Nawrath, Roman Rees und Justus Strelow landeten außerhalb der Top 20.

Doll sagte im Anschluss: "Es war sehr schmerzhaft. Wir hatten einen sehr speziellen Ski. Vom Fuß her war es schwierig. Es ärgert mich, dass ich beim letzten Schießen nicht den Sack zumachen konnte. Am Ende war es gut, aber anstrengend."

So lief die Verfolgung in Hochfilzen

Von Beginn an lief Tarjei Bö energisch nach vorne. Doch er entfernte sich nicht als Erster vom Schießstand, sondern musste im Liegendanschlag einen Fehler akzeptieren. Besser machte es sein Teamkollege Sturla Holm Lægreid. Der Norweger kam so wie DSV-Starter Johannes Kühn fehlerfrei durchs erste Schießen.

Lægreid führte das Feld an. Dahinter folgten Bö und der Schwede Sebastian Samuelsson. Kühn reihte sich als Vierter ein. Benedikt Doll lag nach einem Schießfehler auf dem elften Rang. Nach dem zweiten Liegendschießen mussten Kühn und Doll eine Strafrunde absolvieren. Vorne führte Lægreid weiterhin – trotz eines Fehlers.

Für Philipp Nawrath lief es derweil nicht gut. Er schoss gleich vier Fehler und verlor an Plätzen. Auch Justus Strelow war weit weg von einer Top-Platzierung.

Samuelsson und Lægreid verfehlten beim ersten Stehendschießen jeweils ein Mal. Davon profitierte Johannes Thingnes Bö, der die Führung nach einer fehlerfreien Einlage übernahm. Doll und Zobel konnten ebenso glänzen, während Kühn eine Strafrunde absolvieren musste.

Im letzten Schießen ließ sich Bö Zeit – und konnte so nach null Fehlern als Erster in Richtung Ziel laufen. Ihm folgten Lægreid und Tarjei Bö, dahinter lag der vierte Norweger Johannes Dale-Skjevdal. Schlecht lief es hingegen für die deutschen Biathleten, die mehrere Fehlschüsse hatten und zurückfielen. "Da hat es unsere Jungs jetzt ein bisschen zerbröselt", sagte ARD-Experte und Ex-Biathlet Arnd Peiffer.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtung der Sportschau
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