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Biathlet Simon Schempp beendet Karriere

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 28.01.2021Lesedauer: 1 Min.
Simon Schempp: Der Biathlet wurde 2017 Weltmeister.
Simon Schempp: Der Biathlet wurde 2017 Weltmeister. (Quelle: Marcel Engelbrecht/imago-images-bilder)
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2017 wurde Simon Schempp Weltmeister, in Pyeongchang gewann der Biathlet die Silbermedaille. Doch Verletzungen plagten den 32-Jährigen. Deshalb zieht Schempp jetzt einen Schlussstrich.

Der viermalige Biathlon-Weltmeister Simon Schempp beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Das verkündete die einstige Nummer eins der deutschen Skijäger am Donnerstag in den sozialen Medien. Nach Verletzungspech und vielen gesundheitlichen Rückschlägen konnte der 32 Jahre alte Schwabe in den vergangenen beiden Jahren nicht mehr an die Weltspitze herankommen. Neben acht WM-Medaillen holte der langjährige Schlussläufer der deutschen Männerstaffel bei Olympia zweimal Silber und einmal Bronze.


Die peinlichsten Biathlon-Pannen

Die Pech-WM von Pyeongchang 2009: Elf Grad plus, Dauerregen und Sturm: die Biathlon-WM drohte wegzuschwimmen. Am Freitag, den 13., fielen in der südkoreanischen Provinz zuerst die TV-Kameras und Werbebanden um, dann verwandelte sich die Laufstrecke in einen See. Das Training und die Eröffnungsfeier mussten abgesagt werden.
Auch das kann Vollblut-Profis schon mal passieren: Frank Luck ist seinerzeit in seinem "Wohnzimmer" in Oberhof verkehrt in die Strafrunde gelaufen. "Das hing damit zusammen, dass wir im täglichen Training die Strafrunde entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufen sind. Das hat sich über Jahre hinweg automatisiert. Ich dachte damals: 'Da kommen dir aber viele entgegen!'", sagte Luck.
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"Seit einiger Zeit spüre ich, dass mein Körper nicht mehr voll belastbar ist, und an diesem Zustand konnte leider auch mein unbändiger Wille nichts ändern", schrieb Schempp. "Schlussendlich konnte ich nicht mehr der Biathlet sein, der ich lange war, weder im Wettkampf noch im Training. Dieses Signal kann und will ich nicht länger ignorieren."

"Schwerste Entscheidung meiner Laufbahn"

Schempp wurde 2017 Weltmeister im Massenstart und verpasste ein Jahr später in der gleichen Disziplin nur hauchdünn den Olympiasieg. In Pyeongchang musste er sich im Zielsprint dem Franzosen Martin Fourcade geschlagen geben. Nach einem Radsturz im Sommer 2018 hatte Schempp immer wieder Probleme und fand nie zur alten Form zurück.

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In diesem Jahr verpasste der zwölfmalige Weltcupsieger zum dritten Mal nacheinander eine WM und zog nun die Konsequenzen. "Natürlich war das die schwerste Entscheidung meiner Laufbahn, aber es fühlt sich gut und genau richtig an", schrieb der Wahl-Ruhpoldinger, der sich nun auf seine berufliche Ausbildung konzentrieren will und ein Hochschulstudium anstrebt.

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