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Rodel-WM: Deutsche Rodler dominieren – emotionaler Triumph für Felix Loch


"Ein genialer Lauf"
Deutsche Rodler dominieren bei Heim-WM

Von sid-video
Aktualisiert am 27.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Felix Loch: Der deutsche Rodler hat schon die erste Goldmedaille bei der Heim-WM gewonnen.Vergrößern des BildesFelix Loch: Der deutsche Rodler hat schon die erste Goldmedaille bei der Heim-WM gewonnen. (Quelle: IMAGO/KH)
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Die deutschen Rodler sind traditionell stark. Bei der Heim-WM trumpfen sie gleich in den ersten Rennen mit zahlreichen Medaillen auf.

Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat zum Auftakt der Weltmeisterschaften in Oberhof ein Ausrufezeichen gesetzt und sich im Sprint-Wettbewerb die Goldmedaille gesichert. Der 33-Jährige aus Berchtesgaden gewann im Thüringer Wald mit 0,073 Sekunden vor dem Österreicher Jonas Müller. Europameister Max Langenhan (Friedrichroda) holte Bronze. Für den dreimaligen Olympiasieger Loch, der vor 15 Jahren in Oberhof erstmals bei einer Weltmeisterschaft triumphiert hatte, war es der insgesamt 14. WM-Titel.

"In Oberhof ging vor 15 Jahren alles los, da habe ich hier schon mal ganz oben gestanden", sagte ein zu Tränen gerührter Loch im ZDF: "Es ist einfach der Wahnsinn, es war ein genialer Lauf von oben bis unten."

Besonders die deutschen Frauen überragen

Zuvor hatten die deutschen Frauen einen Dreifachsieg gefeiert. Lokalmatadorin Dajana Eitberger (Ilmenau) gewann den Sprint-Wettbewerb bei ihrem Heimspiel hauchdünn mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung vor Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) und Europameisterin Anna Berreiter (Berchtesgaden). Juniorin Merle Fräbel (Suhl) rundete das furiose Auftaktergebnis mit einem starken vierten Platz ab. Für Eitberger war es der erste WM-Titel überhaupt.

Im Doppel sicherte sich der "Thüringen-Express" von Toni Eggert (Ilsenburg) und Sascha Benecken (Suhl) seine erste Goldmedaille bei der WM in Oberhof. Im Doppelsitzer-Sprint setzten sich die Olympia-Zweiten am Freitag bei ihrem Heimspiel mit 0,036 Sekunden vor den Peking-Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) durch. Auf dem dritten Platz landeten die Österreicher Yannick Müller/Armin Frauscher. Für Eggert/Benecken war es der insgesamt neunte WM-Titel.

"Die Bahn gefällt uns gut, wir sind hier zu Hause. Das macht einfach nur Freude", sagte Eggert, der im Nachbarort Suhl geboren wurde. Das dritte deutsche Herren-Doppel, Hannes Orlamünder/Paul Gubitz (Zella-Mehlis), wurde Sechster.

Im ersten WM-Sprint im Doppelsitzer der Frauen holten auch Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal (Altenberg/Winterberg) einen deutschen Heimsieg. Die Doppel-Weltmeisterinnen ließen die Österreicherinnen Selina Egle/Lara Michaela Kipp und die Italienerinnen Andrea Vötter/Marion Oberhofer hinter sich.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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