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Nach Doping-Razzia bei Ski-WM: Haftbefehl gegen Erfurter Sportmediziner erlassen

Nach Doping-Razzia bei Ski-WM  

Haftbefehl gegen Erfurter Sportmediziner erlassen

28.02.2019, 15:54 Uhr | t-online.de, dpa

Nach Doping-Razzia bei Ski-WM: Haftbefehl gegen Erfurter Sportmediziner erlassen. Im Einsatz: Die österreichische Polizei bei der nordischen Ski-WM in Seefeld. (Quelle: imago images/GEPA Pictures)

Im Einsatz: Die österreichische Polizei bei der nordischen Ski-WM in Seefeld. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Bei der Doping-Razzia während der Ski-WM in Seefeld kam es zu mehreren Festnahmen. Auch in Erfurt wurde die Polizei fündig – und erließ nun einen Haftbefehl.

Der im Zusammenhang mit Doping-Razzien in Erfurt festgenommene Sportmediziner bleibt in Haft. Der Arzt werde nach einer Prüfung durch den Haftrichter zur weiteren Untersuchungshaft nach München gebracht, sagten ein Sprecher des Erfurter Amtsgerichtes sowie eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft München am Donnerstag.

"Auch andere Sportarten betroffen"

Der Mediziner war am Mittwoch ebenso wie ein mutmaßlicher Komplize in Erfurt festgenommen worden. In dessen Praxis sollen neben Ski-Langläufern nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" auch Fußballer, Schwimmer, Radsportler, Handballer und Leichtathleten behandelt worden sein. "Es werden sicherlich auch noch andere Sportarten betroffen sein", hatte am Mittwoch Dieter Csefan vom österreichischen Bundeskriminalamt gesagt und von einem weltweit agierenden Netzwerk und einer "kriminellen Organisation" gesprochen.

Dieter Csefan (l., Polizei) und Hansjörg Mayr (Staatsanwaltschaft Innsbruck) bei einer PK am Mittwoch. (Quelle: imago images/Eibner Europa)Dieter Csefan (l., Polizei) und Hansjörg Mayr (Staatsanwaltschaft Innsbruck) bei einer PK am Mittwoch. (Quelle: Eibner Europa/imago images)

Dem Sportmediziner aus Erfurt war in seiner früheren Rolle als Radsport-Teamarzt schon die Verwicklung in Doping-Praktiken vorgeworfen worden. Er hatte dies stets bestritten.

Keine deutschen Athleten betroffen

DOSB-Präsident Alfons Hörmann schloss aus, dass auch deutsche Kader-Athleten in der Praxis behandelt wurden. "Nach all dem, was mir bis zum jetzigen Zeitpunkt vorliegt, gibt es nicht einen deutschen Athleten, der von dieser Praxis betreut oder in irgendeiner Form untersucht wurde. Ich spreche jetzt von Kader-Athleten", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes am Donnerstag im ZDF.
         

          
Bei einer Razzia des österreichischen Bundeskriminalamtes waren am  Mittwoch sieben Verdächtige festgenommen worden. Fünf davon sind Sportler. Zudem wurden in Erfurt ein deutscher Sportmediziner, dem in seiner früheren Rolle als Radsport-Teamarzt schon die Verwicklung in Doping-Praktiken vorgeworfen worden war, und ein mutmaßlicher Komplize festgenommen. Der Mediziner hatte die Vorwürfe in der Vergangenheit stets bestritten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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