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Streif-Abfahrt in Kitzbühel: Josef Ferstl überrascht alle


Ski alpin in Kitzbühel  

Ferstl überrascht alle auf der Streif-Abfahrt

25.01.2019, 13:36 Uhr | sid

Streif-Abfahrt in Kitzbühel: Josef Ferstl überrascht alle. Jubel im Ziel: Josef Ferstl zeigte in Kitzbühel das erfolgreichste Abfahrtsrennen seiner Karriere. (Quelle: imago images/GEPA Pictures)

Jubel im Ziel: Josef Ferstl zeigte in Kitzbühel das erfolgreichste Abfahrtsrennen seiner Karriere. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Auch wenn es nicht für den Sieg reicht gelingt mit Josef Ferstl erneut einem deutschen Ski-Ass eine starke Leistung auf der berühmt berüchtigten Abfahrt in Kitzbühel.

Skirennläufer Josef Ferstl, Sohn des zweimaligen Kitzbühel-Siegers Sepp Ferstl, ist beim erneuten Abfahrtserfolg des Südtirolers Dominik Paris auf den starken siebten Platz gefahren. Nach dem Sieg von Thomas Dreßen im vergangenen Jahr ist es das nächste Ausrufezeichen eines deutschen Abfahrers auf der traditionsreichen Strecke in Kitzbühel.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Fahrt, das war ganz okay. Wenn man mir gesagt hätte: Top 10 – das hätte ich sofort unterschrieben", sagte Ferstl, der sein bestes Karriere-Ergebnis in der Abfahrt einstellte. "Entscheidend war die Traverse, die bin ich mit ziemlich viel Mut und Risiko gefahren – das ist aufgegangen", sagte er.

Vorjahressieger Dreßen feiert mit

Ferstl lag nach 3312 m 1,10 Sekunden hinter Paris, der zum vierten Mal in Österreichs Ski-Mekka gewann. 2013 und 2017 hatte er bei der Abfahrt triumphiert, 2015 im Super-G. Zweiter wurde Weltmeister Beat Feuz (Schweiz/0,20), Otmar Striedinger rettete als Dritter die Ehre Österreichs (0,37). Dominik Schwaiger (Königssee/1,58) wurde guter 17.

Siegerfaust: Dominik Paris ist seiner Favoritenrolle in Kitzbühel gerecht geworden. (Quelle: imago images/GEPA Pictures)Siegerfaust: Dominik Paris ist seiner Favoritenrolle in Kitzbühel gerecht geworden. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Olympiasieger Aksel Lund Svindal (Norwegen) verzichtete wegen Knieproblemen auf einen Start, Vorjahressieger Dreßen war wegen seines Kreuzbandrisses nur als Zuschauer dabei. "Ich finde, der Beppi ist super gefahren, ich freue mich brutal für ihn", sagte Dreßen im ZDF über Teamkollege Ferstl.

Der Schwede Alexander Köll mit der hohen Startnummer 45 stürzte beim Zielsprung schwer und blieb zunächst liegen. Er musste mit dem Helikopter ausgeflogen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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