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Sensation! Thomas Dreßen gewinnt Ski-Abfahrt in Lake Louise


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Thomas Dreßen gewinnt Ski-Abfahrt in Lake Louise

Von sid, t-online
Aktualisiert am 01.12.2019Lesedauer: 2 Min.
Thomas Dreßen: Der deutsche Ski-Profi hat einen Sensationserfolg eingefahren.
Thomas Dreßen: Der deutsche Ski-Profi hat einen Sensationserfolg eingefahren. (Quelle: Hartenfelser/imago-images-bilder)
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Ein Jahr nach seinem schlimmen Sturz und der dabei zugezogenen Knieverletzung hat der deutsche Ski-Profi Thomas Dreßen hauchdünn seinen dritten Weltcupsieg eingefahren.

Thomas Dreßen hat bei seiner Rückkehr in den Weltcup sein ganz persönliches Ski-Märchen geschrieben und sensationell die Abfahrt von Lake Louise (Kanada) gewonnen. Auf den Tag genau ein Jahr nach seinem schlimmen Sturz in Beaver Creek (USA), wo er sich schwer am Knie verletzte, raste Dreßen völlig überraschend zu seinem dritten Weltcupsieg.

"Dass es so läuft, hätte ich mir nicht gedacht, das ist ein Wahnsinn", sagte Dreßen im ORF: "Es muss viel zusammenpassen, die kleinsten Fehler sind fatal. Mir ist heute alles perfekt aufgegangen."

Der 26-Jährige aus Mittenwald setzte sich bei traumhaften Bedingungen mit Sonnenschein und Temperaturen von 13 Grad unter Null hauchdünn vor Super-G-Weltmeister Dominik Paris (Italien/+0,02 Sekunden) durch. Dritte wurden zeitgleich die Schweizer Carlo Janka und Beat Feuz (+0,26). Drei Weltcup-Abfahrten wie jetzt Dreßen hat noch kein deutscher Skirennläufer gewonnen.

Rückkehrer Dreßen dankt seiner Freundin

Im Ziel riss Dreßen, der mit der Startnummer 13 ins Rennen gegangen war, die Arme in die Luft und schrie seine Freude heraus. Als er zum Stehen gekommen war, rief er "Biggi, danke!" in die TV-Kamera – ein Gruß an seine Freundin, die ihn auf dem beschwerlichen Weg zurück immer unterstützt hatte.


Josef Ferstl (Hammer/1,43) zeigte trotz seiner Handverletzung eine ordentliche Fahrt, verpasste aber knapp die Top 10. Direkt hinter ihm platzierte sich der gebürtige Österreicher Romed Baumann (Kiefersfelden/1,46) in seinem ersten Rennen für den Deutschen Skiverband. Andreas Sander (Ennepetal/2,28), der ebenfalls nach einem Kreuzbandriss zurückkam, schaffte es nicht unter die besten 30.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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