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Nordische Ski-WM 2017: Deutsche Skispringer verpassen Medaille

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Leyhe patzt im Teamwettkampf  

Deutsche Skispringer verpassen WM-Medaille

04.03.2017, 19:50 Uhr | t-online.de, sid

Nordische Ski-WM 2017: Deutsche Skispringer verpassen Medaille. Bange Blicke: Andreas Wellinger, Richard Freitag, Stephan Leyhe und Markus Eisenbichler (von links) schauen beim Team-Wettbewerb, wie sich die Konkurrenz schlägt. (Quelle: dpa)

Bange Blicke: Andreas Wellinger, Richard Freitag, Stephan Leyhe und Markus Eisenbichler (von links) schauen beim Team-Wettbewerb, wie sich die Konkurrenz schlägt. (Quelle: dpa)

Die deutschen Skispringer haben zum Abschluss der nordischen Ski-WM in Lahti eine Medaille im Team-Wettbewerb verpasst. Nach einem Absturz des Willingers Stephan Leyhe im zweiten Durchgang reichte es für das DSV-Quartett um den zweifachen Vize-Weltmeister Andreas Wellinger mit 1052,9 Punkten nur zu Platz vier. Hinter dem neuen Weltmeister Polen (1104,2) holte Norwegen (1078,5) die Silbermedaille, Bronze ging an Österreich (1068,9).

"So ist der Sport. Manchmal haben manche Glück und manche Pech - morgen sieht die Welt wieder ganz anders aus", sagte Doppel-Vizeweltmeister Wellinger: "Insgesamt war es aber eine coole WM".

Leyhe, der den Vorzug vor dem Oberstdorfer Karl Geiger bekommen hatte, war im zweiten Durchgang bei stark wechselnden Winden nur auf 103,5 Meter gesprungen - 34,5 Meter weniger als der Schanzenrekord, den der Norweger Johann Andre Forfang kurz vor ihm erzielt hatte. Die DSV-Adler, die vorher klar auf Medaillenkurs gelegen hatten, fielen vorentscheidend zurück.

Kraft stärker als Wellinger

Zwar konnte das deutsche Team nach einem Patzer von Österreichs Sorgenkind Gregor Schlierenzauer noch einmal knapp vorbeiziehen, im letzten Durchgang war Austrias Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aber deutlich stärker als Wellinger, der seine vierte Medaille im vierten WM-Wettkampf verpasste.

Wellinger (130,5/119,5 m), Markus Eisenbichler (130,5/130,5) sowie Richard Freitag (128,5/124,0) und Leyhe (124,5/103,5) lagen nach acht Sprüngen deutlich hinter Bronze zurück.

Eisenbichler hatte zwar für Leyhe tröstende, für die Jury aber grimmige Worte parat: "Ich bin extrem enttäuscht und habe Wut im Bauch", sagte der 25 Jährige: "Ich verstehe nicht, dass die Jury Stephan bei diesen Bedingungen runter lässt." Bundestrainer Werner Schuster teilte Eisenbichlers Ärger nicht: "Es waren individuelle Fehler dabei, es hat einfach nicht gereicht - das Ergebnis ist okay", sagte Schuster: "Die Jungs werden aus ihren Fehlern lernen und es besser machen."

Für die DSV-Adler setze sich damit eine unglückliche Beziehung zu den Mannschafts-Wettbewerben von der Großschanze bei Weltmeisterschaften fort. Seit dem WM-Titel 2001 gab es nur noch 2013 mit Silber in Val di Fiemme eine Medaille.

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