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Vierschanzentournee: Schneechaos – Qualifikation in Bischofshofen verschoben

Vierschanzentournee  

Schneechaos: Qualifikation in Bischofshofen verschoben

05.01.2019, 17:29 Uhr | dpa

Vierschanzentournee: Schneechaos – Qualifikation in Bischofshofen verschoben. Muss noch warten: Markus Eisenbichler. (Quelle: imago images/Oryk Haist)

Muss noch warten: Markus Eisenbichler. (Quelle: Oryk Haist/imago images)

Die Vierschanzentournee ist so gut wie entschieden. In Bischofshofen steht das letzte Springen an. Doch der Start der Qualifikation wurde vorerst verschoben.

Weißes Chaos in Bischofshofen: Heftiger Schneefall hat am Samstag zu einer Absage und Neuansetzung der Qualifikation für das abschließende Skispringen der Vierschanzentournee geführt. Im Laufe des Tages war rund ein Meter Neuschnee gefallen, rund um Bischofshofen galt Warnstufe 4 (extreme Unwetterwarnung).

"Es macht wenig Sinn"

Daraufhin fielen zunächst die beiden Trainingsdurchgänge aus. Um 15.55 Uhr erfolgte dann die Absage der für 17.00 Uhr geplanten Qualifikation, die nun am Sonntag (14.30 Uhr) unmittelbar vor dem für 17.00 Uhr (ZDF und Eurosport) angesetzten Wettkampf stattfinden soll, der dann nicht im K.o.-, sondern im gewohnten Weltcup-Modus ausgetragen werden würde.

Die deutschen Springer um den Gesamtzweiten Markus Eisenbichler hatten zum Zeitpunkt der Absage den Weg zur Paul-Außerleitner-Schanze noch nicht angetreten, warteten entspannt im Teamhotel ab. "In der Summe ist es ein bisschen schade. Ein paar Trainingssprünge hätten uns ganz gut getan. Aber unter diesen Bedingungen macht es wenig Sinn. Hoffen wir auf eine Wetterbesserung", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Regulärer Sprungbetrieb nicht möglich

Für Sonntag sind weitere, allerdings nicht mehr so schwere Schneefälle angesagt. Der Wettkampf könnte auch ohne Qualifikation mit allen 66 gemeldeten Springern stattfinden, allerdings muss laut Reglement zwingend ein Probedurchgang ausgetragen werden.

Seit 6.00 Uhr in der Früh hatten mehr als 100 Helfende an der Schanze gearbeitet, dennoch war ein regulärer Sprungbetrieb nicht möglich. Zudem war die Räumung der Tribünen nicht zu bewältigen.
        

          
"Es gibt hier Schneebläser, die die Spur frei blasen. Aber wo soll man das hinblasen? Nach oben, nach unten, nach links, nach rechts? Und dazwischen kann man den Hang nicht mehr gut präparieren, da müsste man immer Pausen einlegen. Da wären die besten Springer dann schon leicht gefährdet", sagte Schuster.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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