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Kein Platz fĂĽr den Olympiasieger

  • Jannik Meyer
Aus Willingen berichtet Jannik Meyer

30.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Andreas Wellinger hat aufgrund einer Corona-Infektion die entscheidende Phase der Olympia-Vorbereitung verpasst.
Andreas Wellinger hat aufgrund einer Corona-Infektion die entscheidende Phase der Olympia-Vorbereitung verpasst. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang war Andreas Wellinger noch bester deutscher Skispringer. Nun wird er aller Voraussicht nach in Peking nicht einmal dabei sein. Was ist passiert?

Goldmedaille von der Normalschanze, Silber auf der Großschanze sowie im Mannschaftswettbewerb – Andreas Wellinger war der mit Abstand erfolgreichste deutsche Skispringer bei den Olympischen Spielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang. Zusätzlich gewann er vier Jahre zuvor in Sotschi (Russland) die Goldmedaille mit der Mannschaft.

Corona-Infektion bremst DSV-Star

2022 findet das größte Event für Wintersportler wieder in Asien statt. Dieses Mal in Peking, China – aber wohl ohne Andreas Wellinger, den Star von 2018. Der Grund: Eine Corona-Infektion zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt. Am Tag vor dem Weltcup in Titisee-Neustadt am vergangenen Wochenende wurde der 26-Jährige positiv auf das Virus getestet. Ein Schock.

Denn der Weltcup in Titisee-Neustadt war der letzte, bevor Bundestrainer Stefan Horngacher den Olympia-Kader nominierte. Schon vor der Bekanntgabe stand fest, dass die in diesem Jahr stärksten deutschen Springer Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe drei der fünf verfügbaren Peking-Tickets bekommen würden.

Constantin Schmid wurde in Titisee Neunter – und empfahl sich so für Olympia.
Constantin Schmid wurde in Titisee Neunter – und empfahl sich so für Olympia. (Quelle: Eibner)
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Severin Freund, Constantin Schmid, Pius Paschke und eben Wellinger sollten in Baden-Württemberg um die letzten beiden Plätze springen. Während Wellinger aber die Zeit in der Quarantäne totschlagen musste, überzeugten Schmid und Paschke im Schwarzwald und sicherten sich die Tickets.

Verletzungen kosten Wellinger ein Jahr

Besonders bitter: Die letzten Jahre waren schwer für Wellinger, die Olympia-Teilnahme hätte mal wieder ein kleines Hoch sein können. 2019 zog er sich einen Kreuzbandriss und einen Knorpelschaden im Knie zu. Nach der Operation konnte der gebürtige Traunsteiner im vorigen Jahr nicht mit der Weltspitze mithalten. Am Ende des Winters stand kein einziger Weltcup-Punkt zu Buche.

In diesem Jahr hatte sich der Olympiasieger wieder herangearbeitet, stand vor dem Wochenende in Willingen auf Platz 29 des Weltcups – doch auch das Top-30-Ergebnis wird wohl nicht für Olympia reichen.

Andreas Wellinger: Der heutige Skispringer war von 2002 bis 2010 Nordischer Kombinierer.
Andreas Wellinger: Der heutige Skispringer war von 2002 bis 2010 Nordischer Kombinierer. (Quelle: Oryk HAIST/imago-images-bilder)

FĂĽr das Weltcup-Wochenende in Willingen (28. bis 30. Januar) ist Wellinger zwar wieder im DSV-Aufgebot. Die Frist zur Nominierung ist aber abgelaufen, Hoffnung auf Olympia gibt es kaum noch.

"Beide bleiben auf Abruf"

Ganz abschreiben muss der gebĂĽrtige Traunsteiner die Spiele aber noch nicht. Denn: Sollte ein Springer aus dem deutschen Aufgebot an Corona erkranken oder aus einem anderen Grund ausfallen, wĂĽrde entweder Wellinger oder Freund nachrĂĽcken. "Beide bleiben auf Abruf, sie mĂĽssen sich weiter vorbereiten", sagt Horngacher.

Dass sich die beiden deutschen Skispringer nicht hängen lassen, war beim ersten Wettkampf der Olympia-Generalprobe am Samstag in Willingen zu erkennen. Allerdings konnte wegen schlechter Witterungsbedingungen nur ein Durchgang gesprungen werden. Freund führte mit seinem starken Sprung auf 140 Meter lange Zeit die Wertung an. Am Ende wurde er beim Kobayashi-Sieg Vierter.

Auch Wellinger gelang nach seiner Zwangspause ein guter Sprung. Unmittelbar nach der Landung ballte er im Sauerland gut gelaunt die Faust. Am Ende: immerhin Platz zwölf. Dennoch bleibt nur noch eine Mini-Hoffnung auf Olympia, an die Wellinger selbst wohl gar nicht mehr so richtig glauben mag. Deutschlands bester Skispringer bei den Olympischen Spielen 2018 wird 2022 wohl tatsächlich nur Zuschauer sein.

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