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Karrierepläne: Tom Schilling will nie mehr Intellektuellen spielen

Karrierepläne  

Tom Schilling will nie mehr Intellektuellen spielen

27.03.2019, 09:37 Uhr | dpa

Karrierepläne: Tom Schilling will nie mehr Intellektuellen spielen. Tom Schilling als Bertolt Brecht im Dokudrama "Brecht".

Tom Schilling als Bertolt Brecht im Dokudrama "Brecht". Foto: Stefan Falke. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Schauspieler Tom Schilling (37) hat die Nase voll davon, immer wieder schlaue Menschen zu spielen. "Keine Künstler mehr, nie mehr kluge Intellektuelle. Das ist schon mal sicher", sagte Schilling den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Berliner hatte zuletzt fürs Kino den Maler Gerhard Richter und im Fernsehen den Dramatiker Bertolt Brecht gespielt. Er habe das als Belastung erlebt. "Ich mache mir doch selbst schon immer einen Kopf über alles. Dann noch lauter kluge Dinge zu sagen, diese Last, diese Schwere, ständig zu reflektieren, das zehrt ganz schön."

Ehrgeiz zu einer Hollywood-Karriere habe er nicht um jeden Preis. "Film kann auch ein schnödes, herzloses Business sein, wo es heißt: Du hast einen Vertrag, sag deine Sätze. Diese Art von Arbeit interessiert mich gar nicht", sagte Schilling. "In den USA, das ist kein Klischee, muss man sich auch ein bisschen geil finden und sich selbstbewusst inszenieren können. Der Teppich scheint da wichtiger als das, was sich drinnen abspielt. Das liegt mir so gar nicht."

Außerdem seien viele Angebote kaum attraktiv: "Bei den meisten Angeboten, die man als Deutscher im Ausland bekommt, bist du doch nur in einem mittelmäßigen Film der dritte Nazi von rechts."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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