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Das macht Lady Dianas Leibwächter heute! Er überlebte als Einziger


Trevor Rees-Jones schützte Di und Dodi
Er überlebte als Einziger – das macht Dianas Bodyguard heute

Von Maria Bode

Aktualisiert am 31.08.2022Lesedauer: 3 Min.
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Unvergesslich: Kennen Sie noch diese bewegenden Lady Di-Szenen? (Quelle: t-online)

Bei Prinzessin Dianas tödlichem Autounfall im August 1997 sterben mit ihr zwei weitere Personen. Ein Mitfahrer überlebt, der damalige Leibwächter der Royal.

Trevor Rees-Jones überlebt als Einziger. Es ist der 31. August 1997, als Prinzessin Diana mit nur 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Während die Ärzte die Königin der Herzen nach wenigen Stunden in einem Krankenhaus für tot erklären, sterben Henri Paul, der Fahrer des Wagens, und Dianas Lebensgefährte Dodi Al-Fayed am Unfallort im Tunnel de l'Alma in Paris. Rees-Jones wird schwer verletzt in die Klinik gebracht. Heute ist er 54 Jahre alt, lebt zurückgezogen. Im Sicherheitsbereich arbeitet er noch immer.

Wie das britische Blatt "Daily Mail" berichtet, ist Rees-Jones inzwischen Sicherheitschef beim Pharmaunternehmen Astrazeneca. Dies bestätigt ein Blick auf sein Profil bei der Plattform LinkedIn. Dortigen Angaben zufolge arbeitete er bei der Pharmafirma seit August 2017 zunächst knapp über zwei Jahre als Direktor für globale Sicherheit. Seit November 2019 hat er den Posten des Leiters für Globale Sicherheit in Cambridge inne.

"Ein erstklassiger Sicherheits- und Risikoexperte"

Vor der Anstellung bei Astrazeneca ist Rees-Jones von 2000 bis 2002 als Sicherheitsbeauftragter der Vereinten Nationen (UN) in Ost-Timor tätig. Danach betreut er unterschiedliche Firmen als Berater für Sicherheitsrisikomanagement, ist in diesem Zusammenhang etwa für ein Gaspipeline-Projekt im westlichen Afrika tätig oder für ein Telekommunikationsprojekt im Irak. Darauf folgen sechs Jahre beim Arbeitgeber Halliburton als Direktor für Internationale Sicherheit.

Neben verschiedenen beruflichen Stationen macht Rees-Jones seit 2002 mehrere Weiterbildungen, etwa einen Master of Business Administration an der Leeds-Beckett-Universität. Ein Weggefährte schreibt auf LinkedIn, dass er ihn "ohne Vorbehalt als erstklassigen Sicherheits- und Risikoexperten" empfehlen würde.

Der britischen Zeitung "The Sun" soll eine Quelle gesagt haben: "Sein Leben ist jetzt sehr ruhig und unspektakulär. Er strebt nicht nach Öffentlichkeit und spricht auch nicht viel über seine Vergangenheit. Er hat versucht, weiterzumachen und sein Leben zu leben."

Das scheint ihm zu gelingen. Doch wie die "Daily Mail" berichtet, gibt es jetzt neue Aufnahmen von Rees-Jones, erstmals seit fünf Jahren und aufgenommen, während er in seinem Wohnort in einem Auto sitzt und wartet. Möglicherweise gelangt er derzeit nur wieder mehr in den Fokus, weil die Yellow Press in England dem früheren Leibwächter von Prinzessin Diana zu ihrem 25. Todestag regelrecht auflauert. Denn auch über seine Familien- und Wohnsituation wollen britische Medien Bescheid wissen: Er lebe seit vier Jahren mit seiner zweiten Ehefrau Ann, einer Lehrerin, zwei Kindern und einem Hund in einem Einfamilieneigentumshaus in Oswestry, Shropshire im Westen Englands.

Rees-Jones wird im März 1968 im niedersächsischen Rinteln geboren. Weil er bei dem Unfall in Paris neben Henri Paul auf dem Beifahrersitz des Mercedes 280S sitzt, erlangt er im Nachhinein traurige Berühmtheit. Unmittelbare Lebensgefahr besteht für ihn zu keinem Zeitpunkt. Doch er liegt über zehn Tage mit einer Gehirnquetschung, einem Trauma und einer Lungenquetschung im künstlichen Koma im Krankenhaus La Pitie-Salpetriere. Jeder Knochen in seinem Gesicht ist gebrochen, Ärzte rekonstruieren dieses, mit Blick auf ein altes Foto von ihm, zehn Stunden lang. Narben von dem Unfall und darauffolgenden kosmetischen Operationen trägt er noch heute deutlich sichtbar. Lange kann er nur flüstern und über das geschriebene Wort kommunizieren, viele Erinnerungen fehlen ihm.

Rees-Jones als Al-Fayeds Schatten

Zum Zeitpunkt des Autounfalls ist Rees-Jones gerade 29 Jahre alt und bereits seit drei Jahren der Leibwächter von Dodi Al-Fayed und seiner jeweiligen Begleitung. Er gilt zu jener Zeit als "Schatten" des Unternehmers und Filmemachers. Auch beim Liebesurlaub der Princess of Wales und Al-Fayed im Sommer 1997, kurz vor dem Unfall, bewacht er das Paar. Nur sein engstes Umfeld weiß damals davon, von seinem regelrechten Doppelleben.

"Ich hätte es getan"

Im Frühjahr 2000, fast 13 Jahre nach dem Unfall, erscheint Rees-Jones' Buch "The Bodyguard's Story". In diesem Zusammenhang sagt er in einem Interview mit dem britischen "Daily Telegraph": "Wenn ich hätte sterben können, damit die anderen drei überleben, dann hätte ich es getan." Und es scheint, als habe Trevor Rees-Jones sein Leben dem Thema Schutz und Sicherheit verschrieben.

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