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Heftige Kritik für Theresa Mays Geschenk an Melania Trump

Sie ist kein "Schulmädchen"  

Heftige Kritik für Theresa Mays Geschenk an Melania Trump

05.06.2019, 11:41 Uhr | t-online.de, sah

 (Quelle: Reuters)
Staatsbankett: Trump bittet die Royals zum Gala-Dinner

Der US-Präsident ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Großbritannien. Am Dienstag protestierten Tausende Menschen in der britischen Hauptstadt gegen den Besuch aus Washington. (Quelle: Reuters)

Staatsbankett: Hier bittet Trump die Royals zum Gala-Dinner. (Quelle: Reuters)


Donald und Melania Trump sind auf Staatsbesuch in Großbritannien. Beim Treffen der britischen Premierministerin Theresa May werden Präsente verteilt – die nun für Ärger sorgen.

Was schenkt man dem US-Präsidenten Donald Trump und der First Lady Melania? Mit dieser Frage musste sich die scheidende Premierministerin Theresa May auseinandersetzen – und griff offenbar voll daneben. Jedenfalls sorgt ihre Geschenkeauswahl jetzt für Sexismus-Vorwürfe. 

Teeservice für die First Lady

Donald Trump, der Winston Churchill verehrt, bekam von May einen gerahmten Entwurf der Erklärung, die Churchill und Franklin Roosevelt 1941 unterzeichneten – die sogenannte Atlantik-Charta. Für Melania Trump hatte May hingegen ein Teeservice der britischen Designerin Emma Bridgewater dabei.

Damit habe "Theresa May wieder einmal ihre veraltete Ansicht gezeigt, was 'Jungen- und Mädchenrollen' betrifft", sagt Dawn Butler, Labour-Abgeordnete und Gleichstellungsbeauftragte, der britischen Online-Zeitung "Independent". Melania sei eine erfolgreiche und unabhängige Geschäftsfrau, die ein bedeutungsvolleres und durchdachteres Geschenk verdiene, meint sie.

Theresa May empfängt Donald Trump und seine Frau Melania: Der US-Präsident ist gemeinsam mit der First Lady auf Staatsbesuch in Großbritannien. (Quelle: imago images/Landmark Media)Theresa May empfängt Donald Trump und seine Frau Melania: Der US-Präsident ist gemeinsam mit der First Lady auf Staatsbesuch in Großbritannien. (Quelle: Landmark Media/imago images)

"Sie wird etwas Stärkeres als Tee brauchen"

"Außerdem ist Melania mit einem der umstrittensten Männer der modernen Geschichte verheiratet – und wird daher etwas Stärkeres als Tee brauchen", sagt Butler, die mit ihrer Meinung zum Gastgeschenk nicht allein dasteht. "Es wirkt schon herablassend, dass Donald Trump – obwohl alle Beweise für das Gegenteil sprechen – wie ein Geschichtskenner behandelt wird, während seine Frau ein Geschenk bekommt, das man früher Schuldmädchen gegeben hat", meint Jo Swinson, stellvertretende Vorsitzende der Liberaldemokraten.


Harini Iyengar, Sprecherin der Frauen-Gleichstellungspartei, hält zudem den Staatsbesuch selbst als auch die Geschenke für "unangemessen". Einer Geschäftsfrau, die vier Sprachen spricht, ein Teeservice zu schenken, sei einfach "fauler Sexismus". Sie sagt: "Es ist schwer vorstellbar, dass Bill Clinton ein Teeservice – oder beispielsweise eine schöne Schürze – bekommen hätte, wenn seine Frau Hillary die Wahl 2016 gewonnen hätte."

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