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Wegen Corona-Fällen: Bayerischer Rundfunk muss Sender zusammenlegen

Wegen Corona-Fällen  

Bayerischer Rundfunk muss Sender zusammenlegen

20.03.2020, 10:07 Uhr | t-online, law

Wegen Corona-Fällen: Bayerischer Rundfunk muss Sender zusammenlegen. Das Münchner Funkhaus des Bayerischen Rundfunks: Der BR muss wegen Coronafällen in der Redaktion Radiosender zusammenlegen. (Quelle: imago images)

Das Münchner Funkhaus des Bayerischen Rundfunks: Der BR muss wegen Coronafällen in der Redaktion Radiosender zusammenlegen. (Quelle: imago images)

Der Bayerische Rundfunk muss wegen Corona-Fällen in der Redaktion offenbar zwei Sender zusammenlegen. Nur so ist der Nachrichtensender B5 aktuell weiter sendefähig.

Nachdem mehrere Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks positiv auf das Coronavirus getestet sind, muss der BR offenbar zu drastischen Schritten greifen: Die Sendefähigkeit des Informationsprogramms B5 aktuell ist akut gefährdet, hieß es nach Informationen von t-online.de in einer internen Information. Bayern 2 und B5 sollen deshalb bis auf Weiteres gemeinsam senden. 

Der Sender bestätigte am Freitagmorgen: "B5 aktuell und Bayern 2 werden ab kommendem Montag bis auf Weiteres ein überwiegend gemeinsames Programm senden. Der Name des neuen Angebots lautet 'Informationen, Hintergrund und Gespräche – das gemeinsame Programm von B5 aktuell und Bayern 2'."

Am Donnerstagvormittag gab es offenbar drei bestätigte Krankheitsfälle. Positiv getestet ist auch eine Moderatorin, die mit rund 30 Kollegen aus dem Team von B5 aktuell mehr oder weniger engen Kontakt hatte. Deshalb sind neun Redaktionsmitglieder in Quarantäne, weitere in Beobachtung. Auch Mitarbeiter der Technik sind nach Kontakt mit der Moderatorin in Quarantäne.

Im Sender soll es als "Wunder" bezeichnet worden sein, dass B5 am Morgen auf Sendung gegangen ist. Das stark dezimierte Team könne aber den Sendebetrieb nicht alleine weiter aufrechterhalten. "Sobald die personellen Engpässe sich entspannt haben, werden beide Wellen wieder getrennt senden", hieß es am Freitag vom Sender. Wie im gesamten BR arbeiteten auch bei den Hörfunkwellen so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich im Home-Office. 

Die aktuelle Situation betrifft auch andere Wellen des BR: Das Regionalsplitting auf Bayern 1  wird außerhalb der morgendlichen Primetime aufgegeben. Nach 10 Uhr wird es auch keine Trennung der Nachrichten für die einzelnen Hörfunkwellen mehr geben. Danach bietet der BR zwei zentrale Nachrichtenformate an, jeweils eines für B5 aktuell/Bayern 2 und BR-Klassik sowie eines für Bayern 1 und Bayern 3. Die B5-Nachrichten kommen morgens noch im Viertelstunden-Takt, tagsüber dann in der Regel alle halbe Stunde. Dazwischen sollen "längere Strecken zur Vertiefung" gesendet werden. Alle Fachredaktionen, die bisher Bayern 2 und B5 aktuell beliefern, wirken laut BR mit. 

Der Text wurde mit einer Stellungnahme des BR aktualisiert.

Verwendete Quellen:

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