Interview
Unsere Interview-Regel

Der GesprĂ€chspartner muss auf jede unserer Fragen antworten. Anschließend bekommt er seine Antworten vorgelegt und kann sie autorisieren.

"Ich habe Angst, was unser aller Zukunft anbelangt"

  • Maria Bode
Von Maria Bode

Aktualisiert am 24.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Annett Möller: Die Moderatorin spricht mit t-online.de ĂŒber die Corona-Krise und erklĂ€rt, wie sie versucht, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen
Annett Möller: Die Moderatorin spricht mit t-online.de ĂŒber die Corona-Krise und erklĂ€rt, wie sie versucht, das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. (Quelle: STAR-MEDIA/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextChatnachrichten stellen AfD bloßSymbolbild fĂŒr einen TextWulff-Anwalt setzt sich fĂŒr Schröder einSymbolbild fĂŒr einen TextWetterdienst erwartet TornadosSymbolbild fĂŒr einen TextErstmals Affenpocken in DeutschlandSymbolbild fĂŒr einen TextBesondere Ehre fĂŒr Frankfurt-ProfisSymbolbild fĂŒr einen TextKatar liefert FlĂŒssiggas deutlich frĂŒherSymbolbild fĂŒr einen TextBergwanderer stĂŒrzt in den TodSymbolbild fĂŒr einen TextHartwich fĂ€llt fĂŒr "Let's Dance"-Finale ausSymbolbild fĂŒr einen TextFrankfurter OB blamiert sichSymbolbild fĂŒr einen TextEine Million Euro? Tom Kaulitz spottetSymbolbild fĂŒr einen Watson Teaser"Let's Dance": Steht Sieger schon vor Finale fest?

Von einem Tag auf den anderen fegte das Coronavirus die Terminkalender vieler leer – auch Prominente haben plötzlich keine AuftrĂ€ge mehr. Moderatorin Annett Möller spricht mit t-online.de ĂŒber ihre Lage in der Krise.

Bildungseinrichtungen sind geschlossen, wo es geht, arbeiten die Menschen im Homeoffice. In ganz Deutschland herrscht ein Kontaktverbot. TV-Shows finden ohne Publikum statt, die Kulturszene liegt komplett flach. Jeder sollte, soweit möglich, zu Hause bleiben. Nur so kann die Coronavirus-Pandemie in den Griff bekommen werden. Wie Annett Möller mit der ungewöhnlichen Situation und einer damit verbundenen Angst umgeht, erzÀhlt die Moderatorin im GesprÀch mit t-online.de.


Coronavirus: Diese Stars haben sich infiziert

Elton John: Der SĂ€nger erkrankte im Januar 2022 an Corona und musste zwei Konzerte verschieben.
Queen Elisabeth II.: Die Königin von England hat sich im Februar 2022 mit SARS-CoV-2 infiziert, wie der Buckingham-Palast verriet. Die 95-jÀhrige Monarchin habe leichte Symptome gehabt.
+62

Annett Möller moderierte jahrelang Nachrichtensendungen bei n-tv und RTL, bevor sie vor zwei Jahren zu Sat.1 wechselte. Dort ist sie ab dieser Woche in der neuen, bereits aufgezeichneten Show, "Mit Nagel und Köpfchen" zu sehen. Die 41-JĂ€hrige ist außerdem Unternehmerin und Mutter einer 2017 geborenen Tochter. Dank ihr gibt es auch aktuell Momente zum Genießen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Die Schlinge zieht sich zu
Wladimir Putin: Russlands PrĂ€sident muss im Angriffskrieg gegen die Ukraine immer mehr RĂŒckschlĂ€ge hinnehmen


t-online.de: Frau Möller, die Corona-Krise betrifft alle Lebensbereiche. Wie heftig sind Sie persönlich davon betroffen?

Annett Möller: Wir machen uns natĂŒrlich große Sorgen um unsere Eltern, meine Oma und all die lieben Menschen um uns herum, die zur Risikogruppe gehören. Einigen haben wir auch mehrfach und sehr bestimmt ins Gewissen geredet, weil ihnen das Ausmaß anfĂ€nglich gar nicht so bewusst war. Man denkt ja immer, es trifft nur die anderen. Aber jetzt verhalten sich alle so, wie sie es sollen und von daher sind wir etwas beruhigter.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Zustimmung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Zu den Sorgen um die Gesundheit kommen aber auch die um unsere Wirtschaft. Diese Krise könnte uns viele ArbeitsplĂ€tze kosten, bringt viele Menschen in große finanzielle BedrĂ€ngnis. Diese Ungewissheit lĂ€sst mich jeden Tag mit einem mulmigen GefĂŒhl im Bauch aufwachen. Ich bin ja auch davon betroffen. Alles, was ich fĂŒr die nĂ€chsten Monate geplant hatte, ist mit einem Schlag weg. Teilweise auf Eis gelegt, teilweise auch komplett abgesagt. Kein gutes GefĂŒhl.

Wie gehen Sie damit um? Inwiefern versuchen Sie, das Beste daraus zu machen?

In den ersten Tagen habe ich mir viele Gedanken gemacht und musste mich erst einmal ordnen. Aber mit kleinem Kind ist man ja gut beschĂ€ftigt. Ich versuche, Livi die Zeit so schön wie möglich zu machen und mich nebenbei online weiterzubilden oder am Blog zu arbeiten. Was wirklich schön ist: Mein Mann arbeitet zum GlĂŒck aus dem Homeoffice. Er ist da zwar sehr stark eingespannt, aber so können wir auch mittags öfters zusammen essen, sehen uns zwischendurch einfach mehr, tauschen uns aus und sind beieinander. Das bedeutet mir sehr viel.

Gerade in diesen Tagen sind Angst und Panik immer wieder Thema. Wie ist das bei Ihnen?

Ich habe durchaus Angst, was unser aller Zukunft anbelangt. Ich denke nicht, dass sich alles in ein paar Wochen wieder normalisiert. Das wird uns noch lÀnger beschÀftigen.

Die Frage ist jetzt, was man allein zu Hause daraus macht. Man kann sich in diese Angst hineinsteigern und alles wird immer schlimmer, oder man sucht sich etwas zur Ablenkung, ein Buch zum Thema Angst, eine sinnvolle Aufgabe, die einen weiterbringt und Hoffnung schöpfen lĂ€sst. Hoffnung zu haben, ist fĂŒr mich das Wichtigste. Dazu gehört fĂŒr mich auch, mich umfangreich zu informieren, genau ĂŒber die Entwicklung Bescheid zu wissen. Ich suche gezielt im Netz aber auch nach positiven Meldungen, die eben auch ein bisschen Hoffnung machen.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Zustimmung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Was macht Ihnen sonst Angst?

Ich habe immer eine gewisse Angst um meine Familie und hoffe, dass alle gesund bleiben. Deswegen kaufe ich auch zum grĂ¶ĂŸten Teil gesunde Sachen ein, achte auf Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten oder zum Beispiel auch im Waschmittel. Man glaubt gar nicht, was in vielen Produkten immer noch drin ist.

Den zweiten Teil unseres GesprÀchs mit Annett Möller lesen Sie am Wochenende auf t-online.de.

Weitere Artikel


Darin geht es unter anderem um ihre neue Heimwerker-Show "Mit Nagel und Köpfchen", um Stilvorbilder, das Schwarz-Weiß-Denken vieler Nutzerinnen und Nutzer im Netz sowie um den anfangs nicht ganz glĂŒcklich verlaufenen Senderwechsel der Moderatorin.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
CoronavirusDeutschlandRTLSat.1n-tv
Musik




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website