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Melania Trump wird 50

Blick hinter die Fassade  

First Lady Melania Trump feiert ihren 50. Geburtstag

26.04.2020, 09:40 Uhr | spot on news

Melania Trump wird 50. Melanie Trump: Als First Lady nimmt das ehemalige Model viele repräsentative Pflichten wahr. (Quelle: imago images / ZUMA Wire)

Melanie Trump: Als First Lady nimmt das ehemalige Model viele repräsentative Pflichten wahr. (Quelle: imago images / ZUMA Wire)

Am Sonntag wird die First Lady der USA 50 Jahre alt. Melania Trump gilt als unterkühlt und luxusverliebt. Was treibt sie, wenn sie ihren Mann nicht zu Events begleitet und für was steht sie ein?

Capes von Chloé, Kleider von Dolce & Gabbana, High-Heels von Christian Louboutin. Präsidenten-Gemahlin Melania Trump mag es teuer und protzig und sorgt mit ihrem exklusiven Modegeschmack immer wieder für Schlagzeilen. Nicht selten wird in die Looks der First Lady einiges hineininterpretiert. So wurde ein gestreiftes Kleid als Zeichen gedeutet, dass sie sich gefangen fühle und ein Hosenanzug wurde zum Symbol einer vermeintlichen Ehe-Krise... Möglicherweise steckt aber gar nicht mehr dahinter als der persönliche Geschmack von Donald Trumps Ehefrau, die am 26. April 50 Jahre alt wird.

Dass die Kleiderwahl von Melania Trump regelmäßig Grund für Spekulationen bietet, liegt vermutlich auch daran, dass sich die 50-Jährige oftmals wortkarg gibt und ihrem Ehemann das Reden überlässt. Auch zu diversen Skandalen ihres Mannes äußert sich Melania Trump selten, ihr starrer Blick lässt kaum Rückschlüsse auf ihren Gemütszustand zu. Wer ist die First Lady eigentlich und was macht sie aus?

Vom Model zur First Lady

Als Melanija Knavs wurde Trump 1970 in Slowenien geboren. Sie studierte in Ljubljana Architektur und Design, brach ihr Studium allerdings ab und arbeitete fortan als Model. Die Laufstege von Paris, Mailand und später New York wurden ihr neues Zuhause. Anschließend wanderte sie in die USA aus, erhielt 2001 eine permanente Aufenthaltsgenehmigung und besitzt seit 2006 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Als Model konnte sie einige Erfolge feiern: Sie schaffte es in Magazine wie "GQ", "Sports Illustrated" oder "Vogue".

Bei einer Party lernte Melania ihren jetzigen Ehemann kennen. 1998 fingen sie an, sich zu daten - zu der Zeit steckte Donald Trump in der Scheidung von seiner zweiten Ehefrau, Marla Maples. 2005 gaben sich die beiden da Jawort, wobei Melania bereits ihr Faible für teure Kleidung zur Schau stellte: Sie trug ein 200.000-Dollar-Kleid aus dem Hause Dior. Ein Jahr nach der Hochzeit kam Sohn Barron William auf die Welt. Seit Donald Trumps Amtseid 2017 ist sie nun First Lady der USA, wodurch eine völlig neue Aufgabe auf sie zukam.

First Lady Melania Trump: Sie startete eine Karriere als Model, bevor sie Donald Trump kennenlernte. (Quelle: imago images / ZUMA Wire)First Lady Melania Trump: Sie startete eine Karriere als Model, bevor sie Donald Trump kennenlernte. (Quelle: imago images / ZUMA Wire)

Wenn es um die Familie geht, taut sie auf

Wenn Melania Trump an der Seite ihres Mannes an öffentlichen Terminen teilnimmt, zeigt sie sich meist zurückhaltend und überlässt dem Präsidenten das Wort. Einen wunden Punkt - wenn man so will - gibt es allerdings: ihren Sohn Barron. Schon zu Beginn von Trumps Amtszeit betonte die First Lady, sie wolle Kinder schützen und sich gegen Cyber-Mobbing einsetzen.

Wie sich Mobbing anfühlt, musste ihr mittlerweile 14-jähriger Sohn bereits am eigenen Leib erfahren. Er wurde Opfer von Spott aus dem Netz. Aber nicht nur Comedians und Trump-Gegner rissen Witze auf Kosten des Juniors, weil dieser bei seinen seltenen, öffentlichen Auftritten zeitweise gelangweilt wirkte.

Im Dezember 2019 erwähnte die Juraprofessorin Pamela Karlan in einer Impeachment-Anhörung den Sohn des Präsidentenpaares. Der Präsident könne seinen Sohn Barron nennen, ihn aber nicht zum Baron ernennen, sagte sie, woraufhin Melania Trump ihrer Wut bei Twitter freien Lauf ließ: "Ein minderjähriges Kind verdient Privatsphäre und sollte aus der Politik herausgehalten werden", schrieb sie. Pamela Karlan solle sich schämen, so "wütend und voreingenommen" zu sein und ein Kind für ihre Zwecke zu benutzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Spot on news

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