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Von Boateng bis Kim Kardashian: Promis reagieren auf Tod von George Floyd

Tod durch brutalen Polizeieinsatz  

"Unglaublich wütend": Promis gedenken George Floyd

28.05.2020, 13:38 Uhr | mbo, t-online

Von Boateng bis Kim Kardashian: Promis reagieren auf Tod von George Floyd . Demonstranten in Amerika halten ein Bild von George Floyd in die Höhle. Der Mann afroamerikanischer Abstammung starb nach einem brutalen Polizeieinsatz – auch Prominente reagieren auf den Entsetzen auslösenden Vorfall. (Quelle: dpa/Christine T. Nguyen/Minnesota Public Radio/AP)

Demonstranten in Amerika halten ein Bild von George Floyd in die Höhle. Der Mann afroamerikanischer Abstammung starb nach einem brutalen Polizeieinsatz – auch Prominente reagieren auf den Entsetzen auslösenden Vorfall. (Quelle: Christine T. Nguyen/Minnesota Public Radio/AP/dpa)

Bilder gehen um die Welt, die für Entsetzen sorgen. Der Afroamerikaner George Floyd starb nach einem gewalttätigen Einsatz eines Polizisten. Tausende bringen bei Protesten ihre Wut darüber zum Ausdruck. Promis reagieren in den sozialen Netzwerken.

Wieder ein Fall von rassistisch motivierter Polizeigewalt: Der 46-jährige Afroamerikaner George Floyd starb am 25. Mai in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota nach seiner Festnahme durch die Polizei. Er wurde festgenommen, auf den Boden gedrückt, sagte immer wieder: "Ich kann nicht atmen." Der eigentlich aus Houston stammende Mann bat den Beamten, ihn aufstehen zu lassen. 

Dies zeigt ein zehn Minuten langes Video, das gerade in sozialen Netzwerken umgeht. Darin ist auch zu hören, wie Floyd sagt, dass er freiwillig ins Polizeiauto einsteigen würde, würde man ihn nur loslassen. Schließlich wird der Festgenommene zunehmend ruhiger, bevor er das Bewusstsein zu verlieren scheint. Floyd starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizisten seien inzwischen entlassen worden und das FBI habe die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Gewaltsame Proteste und entlassene Polizisten: Die tödliche Festnahme eines Afroamerikaners erschüttert die US-Stadt Minneapolis. (Quelle: Reuters)

Hunderte Menschen gingen daraufhin in Minneapolis auf die Straße und demonstrierten bereits zwei Tage in Folge gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auf Instagram und Twitter reagieren derweil viele Prominente auf den Vorfall, besonders Stars afroamerikanischer Abstammung aus den USA bringen Trauer und Wut zum Ausdruck – sie fordern Gerechtigkeit für George Floyd und betonen: "Black Lives Matter" (Deutsch: Die Leben von schwarzen Menschen zählen).

Hollywood- und Musikstars reagieren

Schauspieler Jamie Foxx postet auf seinem Instagram-Profil mehrere Beiträge. Einer zeigt einen Vergleich zwischen Festnahmen von weißen Menschen durch schwarze Beamte und schwarzen Menschen durch weiße Beamte.

Ein weiteres Bild zeigt den Namen George Floyd auf schwarzem Hintergrund und eines einen Screenshot aus besagtem Video, das zeigt wie der Polizist auf dessen Kopf kniet. "Warum konnten sie ihn nicht einfach ins Auto setzen?", fragt Foxx dazu. Außerdem: "Bis er starb. Das Gesicht der Polizisten sagt alles: die Missachtung des menschlichen Lebens,  des menschlichen schwarzen Lebens [....] Wir können nicht schweigen!" 

"Amerika, die ganze Welt sieht zu"

P. Diddy teilt ebenfalls den Namen von George Floyd auf schwarzem Hintergrund. Dazu betende Hände und ein gebrochenes Herz. 

Zu einem Ausschnitt aus dem Video schreibt er mahnend: "Amerika, die ganze Welt sieht zu."

Supermodel Naomi Campbell teilt ein Foto von George Floyd mit den den flehenden Worten, die er vor seinem gewaltsamen Tod sagte: "Bitte, ich kann nicht atmen. Mein Bauch tut weh. Mein Hals tut weh. Alles tut weh. Sie werden mich umbringen." Dieses Bild veröffentlicht beispielsweise auch Popsängerin Mariah Carey. Die Promis bitten: "Sagt seinen Namen."

Dazu schreibt die 50-jährige Campbell: "Ich habe keine Worte. Ich bin es leid und habe genug davon, traurig darüber zu sein, dass unsere Leute unnötig sterben. In diesen herausfordernden Zeiten dachte ich, wir könnten zusammenkommen, aber es scheint, als habe das Coronavirus mehr Rassismus mit sich gebracht. Wo endet es? Ich bin schwarz und stolz darauf." Dazu setzt sie den Hashtag #JusticeForFloyd (Deutsch: Gerechtigkeit für Floyd) und wünscht sich, dass er in Stärke ruhen möge. 

Die Musikerin Kelly Rowland schreibt: "Ihr könnt Hass nicht mit Hass bekämpfen. Und ich bin es leid, wütend zu sein. Ich verstehe es einfach nicht."

Hollywoodstar Halle Berry teilt dieses aussagekräftige Titelbild: 

Dazu kommentiert sie: "Ich bin so unglaublich wütend. Dieser Bullshit muss aufhören."

Hier finden Sie weitere Promireaktionen:

Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong'o

"Star Wars"-Star Mark Hamill

Musiker Nick Jonas:

FC-Bayern-Fußballer Jerome Boateng:

Kim Kardashian: 

Eva Longoria:

In den USA kommt es immer wieder zu Fällen von Polizeigewalt gegen Schwarze. Der jüngste Vorfall erinnert an den ebenso auf Video festgehaltenen Fall des Afroamerikaners Eric Garner. Der damals 43-Jährige wurde 2014 von New Yorker Polizisten zu Boden geworfen; sie drückten ihm die Luft ab, später starb er im Krankenhaus. Garners letzte Worte - "Ich kann nicht atmen" – wurden zu einem Slogan der Bewegung "Black Lives Matter". Diese kämpft in den USA für die noch immer nicht vorhandene Gleichberechtigung von Schwarzen und Weißen und gegen Polizeigewalt. 

Verwendete Quellen:

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