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Darum ist Jens Spahn von der katholischen Kirche enttäuscht

Hochzeit mit seinem Mann  

Darum ist Jens Spahn von der katholischen Kirche enttäuscht

18.12.2020, 14:42 Uhr | jdo, t-online

Darum ist Jens Spahn von der katholischen Kirche enttäuscht. Jens Spahn und Daniel Funke: Das Paar ist seit 2017 verheiratet. (Quelle: imago images / POP-EYE)

Jens Spahn und Daniel Funke: Das Paar ist seit 2017 verheiratet. (Quelle: imago images / POP-EYE)

Vor drei Jahren gab der CDU-Politiker seinem Lebenspartner Daniel Funke das Jawort. Der Segen der katholischen Kirche blieb ihnen allerdings verwehrt, wie Jens Spahn nun in einem Interview offenbarte.

Kurz vor Weihnachten werden Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke ihren dritten Hochzeitstag feiern. Am 22. Dezember 2017 gaben sich der Gesundheitsminister und der Journalist standesamtlich das Jawort. Auch den Segen der katholischen Kirche hätte der religiöse Spahn gerne für seine Ehe gehabt, musste darauf aber verzichten.

Kein katholischer Pfarrer habe sich damals bereiterklärt, ihn und seinen Mann zu trauen, berichtet der Politiker im Interview mit dem aktuellen "Focus"-Magazin. Davon sei er sehr verletzt gewesen. "Immerhin segnet die Kirche auch Motorräder und Hamster. Da sollte es eigentlich möglich sein, zwei Menschen zu segnen, die sich versprechen, lebenslang füreinander da zu sein", zeigt sich Spahn enttäuscht.

Konflikt zwischen Kirche und Sexualität

Seine Homosexualität, mit der er stets offen umging, sei schon oft in Widerspruch mit seinem Glauben geraten, so der 40-Jährige. "Gerade der Versuch, die Sexualität einer strikten Moralvorstellung zu unterwerfen oder sie gar zu tabuisieren, passt nicht zu meinem religiösen Selbstverständnis. Mit diesen Regeln habe ich mich nie anfreunden können", erklärt er und betont: "Als schwuler Mann steht man mit der Kirche leider oft in einem Konflikt."

Wie Jens Spahn und Daniel Funke ihren Hochzeitstag feiern werden, verriet der Politiker nicht. Das anschließende Weihnachtsfest verbringen sie zu Hause in Berlin. "Zum ersten Mal nur zu zweit", erzählte er jüngst auf einer Pressekonferenz mit dem Robert Koch-Institut.

Verwendete Quellen:

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