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Katja Burkard entschuldigt sich nach Shitstorm

Von t-online, rix

Aktualisiert am 09.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Katja Burkard: Seit 1996 steht sie für "Punkt 12" vor der Kamera.
Katja Burkard: Seit 1996 steht sie für "Punkt 12" vor der Kamera. (Quelle: RTL)
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Nach der "Punkt 12"-Ausgabe am Donnerstagmittag hagelte es Kritik für Katja Burkard. Nun hat sich die Moderatorin zu ihrer Aussage live im TV geäußert und einen Fehler eingeräumt.

"Mir ist gestern etwas passiert, was mir aufrichtig leidtut!", beginnt Katja Burkard ihren jüngsten Post auf Instagram. Dazu teilte die Moderatorin ein Schwarz-Weiß-Foto von sich mit versteinerter Miene. Der Grund für ihre öffentliche Entschuldigung: ein rassistisches Wort vor laufender Kamera.


RTL-Moderatoren früher und heute

Nazan Eckes: Bevor sie 1999 zu RTL wechselte, war die Moderatorin bei Viva zu sehen.
Nazan Eckes: Bei RTL moderierte sie unter anderem "Explosiv" und "Extra". In Zukunft wird die Moderatorin auch für andere Sender vor der Kamera stehen.
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Denn einen Tag zuvor hatte die 56-Jährige bei "Punkt 12" im Gespräch mit Kollegin Roberta Bieling und Auswanderin Oksana Kolenitchenko das viele Umziehen der "Goodbye Deutschland"-Darstellerin als "Zigeunerleben" bezeichnet. So sagte die Moderatorin, dass man mit kleinen Kindern umziehen könne, mit größeren wäre so ein "Zigeunerleben" jedoch nicht mehr möglich.

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Daraufhin hagelte es jede Menge Kritik im Netz. "Es ist wirklich schockierend, mit welchem Selbstverständnis Sie rassistische Ausdrücke vor laufender Kamera benutzen!", kommentierte ein Zuschauer zum Beispiel auf Instagram. Ein weiterer Zuseher schrieb: "Für eine Person, die regelmäßig im Fernsehen auftritt, sollte man schon wissen, dass das Z-Wort rassistisch ist. Da wäre auf alle Fälle eine Entschuldigung fällig."

"Es liegt mir am Herzen, das zu klären"

Die folgte nun einen Tag später. "Ich habe ein Wort benutzt, mit dem ich Roma und Sinti beleidigt habe. Das darf natürlich nicht passieren und ich kann es mir auch nicht erklären." Sie wolle klarstellen, dass sie "jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung verabscheue". Weiter schreibt sie, dass das Thema Alltagsrassismus auch in "Punkt 12" noch einmal thematisiert werden soll. "Es liegt mir am Herzen, das zu klären und ich kann mich nur entschuldigen!"

Die "Punkt 12"-Folge vom 8. Juli ist auf TVnow noch abrufbar, jedoch hat RTL die Szene rausgeschnitten. Katja Burkard gehört seit 1996 zum Team des Mittagsjournals, wurde ein Jahr später direkt zur Hauptmoderatorin der Sendung.

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