• Home
  • Unterhaltung
  • Royals
  • Herzogin Meghan und Prinz Harry in Interview: "Nichts war so, wie es schien"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextStreik belastet Gasf├ÂrderungSymbolbild f├╝r einen Text├ľlpreise legen zuSymbolbild f├╝r einen TextNeues im Fall der inhaftierten "Kegelbr├╝der"Symbolbild f├╝r einen TextSPD f├Ąllt unter 20 ProzentSymbolbild f├╝r einen TextRKI: Inzidenz erneut angestiegenSymbolbild f├╝r einen TextUS-Star in Russland mit Biden-AppellSymbolbild f├╝r einen TextKoalition baut ├ľkoenergien massiv ausSymbolbild f├╝r einen TextJeep ├╝berrollt zwei Frauen doppeltSymbolbild f├╝r einen TextEr soll neuer PSG-Trainer werdenSymbolbild f├╝r einen TextLeipzig mit Mega-Deal f├╝r Adams?Symbolbild f├╝r einen TextFrau tot aus Riedsee geborgenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Moderatorin unterl├Ąuft Missgeschick Symbolbild f├╝r einen TextSpielen Sie das Spiel der K├Ânige

Herzogin Meghan: "Nichts war so, wie es nach au├čen schien"

Von Maria Bode, Jennifer Doemkes

Aktualisiert am 08.03.2021Lesedauer: 5 Min.
FILE PHOTO: Meghan and Harry give interview to Oprah Winfrey
"Ich wollte nicht mehr leben": Meghan und Harry haben in ihrem emotionalen Interview mit Oprah Winfrey schwere Vorw├╝rfe gegen das britische K├Ânigshaus erhoben. (Quelle: Glomex)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Schon bevor es ├╝berhaupt ausgestrahlt wurde, sorgte das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey im US-Fernsehen f├╝r Schlagzeilen. Was in dem Gespr├Ąch enth├╝llt wurde, haben wir f├╝r Sie zusammengefasst.

Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren letzten offiziellen Auftritt als hochrangige Mitglieder des britischen K├Ânigshauses absolvierten. Das war am 9. M├Ąrz 2020 beim Commonwealth-Gottesdienst in der Westminister Abbey in London. Seitdem hat sich das Leben des royalen Paares sprichw├Ârtlich um 180 Grad gedreht. Wieso es ├╝berhaupt zum sogenannten "Megxit" samt Neuanfang in Kalifornien kam und wie heftig das kurzzeitige Leben als Royal f├╝r sie war, besprach Meghan allein mit Oprah Winfrey, bevor Harry zu den beiden Frauen dazustie├č.


Die sch├Ânsten P├Ąrchenfotos von Harry und Meghan

November 2017
Dezember 2017
+23

W├Ąhrend zuerst Meghan von einigen heftigen Geschichten, in denen immer wieder Rassismus eine Rolle spielt, berichtete, nahm auch Harry kein Blatt vor den Mund und zeigte beispielsweise auf, wie sehr das Verh├Ąltnis zu seinem Vater und seinem Bruder in den vergangenen Jahren gelitten hat. Alles in allem klingt es immer wieder so, als seien die beiden tats├Ąchlich einem goldenen K├Ąfig entflohen. Aber lesen Sie selbst.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Neue Corona-Variante beunruhigt Fachleute
Labormitarbeiterin mit einer Corona-Probe: "Noch bevor wir mit der BA.5-Welle durch sind, m├╝ssen wir uns vielleicht schon auf die n├Ąchste vorbereiten".


"Nichts ist so, wie es aussieht"

Im Allgemeinen sagte Meghan ├╝ber ihre Erfahrungen mit der Royal Family: "Sie waren bereit zu l├╝gen, um andere Mitglieder der Familie zu sch├╝tzen." Sie f├╝gte au├čerdem hinzu: "In den vergangenen vier Jahren war nichts so, wie es nach au├čen hin schien." Nur wenig durfte sie ├╝berhaupt machen oder selbst entscheiden. "Ich h├Ątte mich nicht einsamer f├╝hlen k├Ânnen." Am einfachsten lie├če sich ihre damalige Situation mit den Corona-Lockdowns vergleichen.

Sie habe gar nicht richtig verstanden, was ihr Job war. Niemand habe ihr bei irgendwas geholfen. "Es ist so anders, es wird alles so romantisiert, besonders von uns Amerikanern. Deshalb ist es einfach, ein Bild von etwas zu haben, was nicht der Realit├Ąt entspricht."

Erstes Queen-Treffen sorgte f├╝r Erstaunen

Meghan sprach zu Beginn des Interviews von ihrem ersten Treffen mit Queen Elizabeth II. und beschrieb dieses als "sch├Ân und einfach". "Wir sa├čen da und plauderten", so die 39-J├Ąhrige. Die K├Ânigin sei eine der ersten Personen der Royal Family gewesen, die sie traf. Etwas habe sie aber doch erstaunt: "Ich erinnere mich, dass Harry fragte: Wei├čt du, wie man knickst?" ÔÇô dar├╝ber sei Meghan verwundert gewesen, denn sie dachte, so etwas passiere nur nach au├čen hin. Doch es gehe um Respekt gegen├╝ber der Queen.

Herzogin Meghan und die Queen im Jahr 2018: ├ťber sie verliert die fr├╝here Schauspielerin kein b├Âses Wort.
Herzogin Meghan und die Queen im Jahr 2018: ├ťber sie verliert die fr├╝here Schauspielerin kein b├Âses Wort. (Quelle: Jeff J Mitchell/Getty Images)

Heimliche Hochzeit

Was Meghan auch verriet: Sie und Harry haben bereits drei Tage vor ihrer royalen Hochzeit im Mai 2018 im kleinen und privaten Rahmen geheiratet. "Niemand wei├č das, aber wir haben den Erzbischof angerufen", erz├Ąhlte Meghan. "Wir haben gesagt: Dieses Spektakel, es ist f├╝r die Welt. Wir wollen unseren Bund zwischen uns. Die Eheversprechen, die gerahmt bei uns im Zimmer h├Ąngen, sind nur von uns beiden im Garten mit dem Erzbischof von Canterbury".

Meghan kl├Ąrt ├╝ber Kate-Geschichte auf

Nach der Hochzeit von Meghan und Harry im Mai 2018 wurde in den britischen Medien berichtet, dass die damalige Braut ihre Schw├Ągerin bei den Vorbereitungen zum Weinen gebracht habe. Wie Meghan diese Geschichte nun darstellte, lesen Sie hier.

Rassismus in der Schwangerschaft

Gut ein Jahr nach der Hochzeit erblickte Archie, der Sohn von Harry und Meghan, das Licht der Welt. ├ťber ihre Schwangerschaft berichtete die Herzogin von Sussex nun, dass sie w├Ąhrenddessen mit rassistischem Verhalten innerhalb des K├Ânigshauses konfrontiert wurde. Es habe Bedenken und Gespr├Ąche dar├╝ber gegeben, "wie dunkel seine Haut sein k├Ânnte, wenn er geboren wird", sagte Meghan, deren Mutter afroamerikanische Wurzeln hat. Wer solche ├äu├čerungen get├Ątigt habe, wollte Meghan allerdings nicht verraten, weil dies "sehr sch├Ądlich" f├╝r einige Personen w├Ąre. Es sei aber wohl klar, dass ein "braunes Baby" ein Problem f├╝r den Palast gewesen w├Ąre.

Sie entschieden nicht ├╝ber Titel f├╝r Archie

Archie Harrison Mountbatten-Windsor tr├Ągt keine Titel, so h├Ątten es seine Eltern Meghan und Harry entschieden, hie├č es nach der Geburt des Jungen im Mai 2019. Dem war aber nicht so, erkl├Ąrte die fr├╝here Schauspielerin nun: "Es war nicht unsere Entscheidung, ob Archie einen Titel bekommt." Man habe dem Paar gesagt, dass "sie nicht wollten, dass er ein Prinz oder eine Prinzessin ist, was vom Protokoll abweichen w├╝rde". Au├čerdem sollte nicht f├╝r seine Sicherheit gesorgt werden. "Der Gedanke, dass unser Sohn nicht sicher sein w├╝rde, und der Gedanke, dass das erste farbige Mitglied dieser Familie nicht auf die gleiche Weise betitelt werden w├╝rde wie andere Enkelkinder war wirklich hart." Diese Entscheidung k├Ânne Meghan noch immer nicht verstehen. "Sie wollten diese Konvention ├Ąndern, f├╝r Archie. Ich meine, warum?" Ihr ging es dabei mehr um die Sicherheit ihres Kindes, nicht um irgendwelche Titel.

Kein Schutz f├╝r die Sussexes

"Als wir erstmal verheiratet waren und es schlimmer wurde, habe ich verstanden, dass wir nicht gesch├╝tzt werden", berichtete Meghan in Bezug auf die t├Ąglichen, teilweise rassistischen und denunzierenden Schlagzeilen ├╝ber sie. "Sie waren nicht darauf aus, die Wahrheit zu sagen, um mich und meinen Mann zu sch├╝tzen", so die fr├╝here Mimin. "Ich bereue es, dass ich ihnen geglaubt habe, als sie sagten, ich w├╝rde besch├╝tzt werden." Mit dem R├╝ckzug habe Harry die Entscheidung getroffen, ihr "Leben zu retten".

Meghan hatte Suizidgedanken

Denn heftig waren Meghans Berichte ├╝ber eine Zeit, in der sie keinen Ausweg mehr wusste und nicht mehr leben wollte. "Ich hatte Angst, weil das sehr real war. Das war keine abstrakte Idee, das war systematisch und das war nicht, wer ich bin", erz├Ąhlte sie. Hier lesen Sie die Details.

Geschlecht des zweiten Kindes verraten

Harry und Meghan erwarten im Sommer wieder Nachwuchs. Im Interview mit Oprah Winfrey haben sie das Geschlecht des ungeborenen Babys verraten. M├Ądchen oder Junge? Das erfahren Sie hier.

├ťbergl├╝cklich: Harry und Meghan haben das Geschlecht ihres Kindes verraten.
├ťbergl├╝cklich: Harry und Meghan haben das Geschlecht ihres Kindes verraten. (Quelle: Joe Pugliese/Harpo Productions/ap-bilder)

Auch Harry f├╝hlte sich gefangen

Harry sagte, die k├Ânigliche Familie sei in ihrem Status schon von Geburt an eingesperrt. Das gelte auch f├╝r seinen Vater Prinz Charles sowie f├╝r seinen Bruder Prinz William. "Sie k├Ânnen nicht weg. Ich selbst war auch gefangen", sagte Harry, "ich wusste nur nicht, dass ich gefangen war."

Loading...
Loading...
Loading...

Keine finanzielle Unterst├╝tzung

"Meine Familie hat mir finanziell den Geldhahn zugedreht. Ich habe bekommen, was meine Mutter mir hinterlassen hat. Ich glaube, sie hat es kommen sehen", berichtete Prinz Harry ├╝ber seine 1997 verstorbene Mutter, Prinzessin Diana.

Entt├Ąuscht von seinem Vater, schwieriges Verh├Ąltnis zum Bruder

Harry f├╝hlt sich von seinem Vater "wirklich im Stich gelassen". Besonders aus einem Grund: "Er hat etwas ├ähnliches durchgemacht. Er wei├č, wie sich Schmerz anf├╝hlt", sagte Harry ├╝ber seine Schwierigkeiten ÔÇô und die seines Vaters ÔÇô mit dem K├Ânigshaus und der britischen Presse. Der 36-J├Ąhrige sagte auch, dass er und Meghan "alles getan [h├Ątten], was wir konnten", um der Royal Family weiteranzugeh├Âren. "Ich bin traurig, dass passiert ist, was passiert ist", so Harry.

Auf dem Weg zum Weihnachtsgottesdienst 2018: Damals schien man sich noch besser zu verstehen.
Auf dem Weg zum Weihnachtsgottesdienst 2018: Damals schien man sich noch besser zu verstehen. (Quelle: Stephen Pond/Getty Images)

Angst vor Konsequenzen?

"Ich werde mein Leben nicht in Angst leben. Es geht mir um die Wahrheit. Wie k├Ânnen sie denken, dass ich nach allem was war, schweigen w├╝rde? Ich habe meinen Vater verloren. Ich habe ein Baby verloren. Ich habe fast meinen Namen und meine Identit├Ąt verloren. Aber ich bin noch hier. Ich will, dass die Leute sehen, dass es eine andere Seite gibt. Das Leben ist es wert, gelebt zu werden", sagte Meghan sichtbar stolz in Anbetracht m├Âglicher Konsequenzen nach dem Interview.

"Also hat die Geschichte mit dem Prinzen ein Happy End?", fragte Oprah Winfrey am Ende des zweist├╝ndigen Interviews. "Ja, das hat sie", best├Ątigte Meghan sichtbar gl├╝cklich. Schlie├člich verglich sie ihr Schicksal mit dem der kleinen Meerjungfrau aus dem gleichnamigen M├Ąrchen: "Sie verliebt sich in den Prinzen und verliert daraufhin ihre Stimme. Aber am Ende bekommt sie ihre Stimme zur├╝ck." Das dies der Fall ist, hat die fr├╝here "Suits"-Darstellerin in der vergangenen Nacht unter Beweis gestellt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Nils K├Âgler
Elizabeth II.KalifornienLondonMeghan MarkleOprah WinfreyPrinz HarryPrinzessin Diana
Royals

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website