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"Das Supertalent": Kandidat löst mit seinem Penis den goldenen Buzzer aus

Aufregung beim "Supertalent"  

Kandidat löst mit seinem Penis den goldenen Buzzer aus

02.12.2018, 09:24 Uhr | vmd, t-online.de

Jesse Fischers Stripshow fällt ins Wasser  (Quelle: RTL)
Jesse Fischers Stripshow fällt ins Wasser

Jesse Fischer ist der Supertalent-Jury bereits bekannt. Seine Striptease-Einlage fällt buchstäblich ins Wasser. (Quelle: RTL)

Feuchtfröhlich: Diese Striptease-Einlage fällt buchstäblich ins Wasser (Quelle: RTL)


Eine Achtjährige, die an einer Poledance-Stange tanzt, ein Widerling, der seinen Penis auf den goldenen Buzzer legt und ein Texaner, der durch die Nase trinkt: So freaky war die Samstagabendshow vom "Supertalent".

Show Nummer elf, "Das Supertalent" befindet sich auf der Zielgeraden, nicht jedoch ohne abermals mit allerlei Schmierigkeit aufzuwarten. Da ist zum Beispiel ein nackter Kerl namens Jesse; allein der Name genügt und Dieter rollt mit den Augen. Er kennt den Stuttgarter und weiß: "Er nervt". Ein Aufdringling, der sich für nichts zu blöd ist und sich eine Quietscheente vors Gemächt hängt. Jesse meint, die Damenwelt erfreue sich an seinem erotischen Körper. Der Tatsache, dass er nach seiner Strip-Show komplett blankzieht und seinen Penis auf den goldenen Buzzer legt, ist an Ekelhaftigkeit wenig entgegenzusetzen. Das Publikum buht ihn aus, die Jury ist schwer angewidert.

Hauptsache: "hot hot hot"

Für Kopfschütteln sorgt auch eine Jodlerin, die einen Song von Miley Cyrus singt sowie ein achtjähriges Mädchen, das von der Mutter Poledance gelernt hat und weiß, sich an der Stange fabelhaft zu bewegen. "Da kann man bestimmt geteilter Meinung sein, ob ein achtjähriges Kind an so eine Stange gehört", kommentiert Bohlen die Nummer skeptisch. Mutti steht daneben und freut sich über die "Top-Leistung" der Tochter, während der Titan sich nicht verkneifen kann, ihr auf den Weg mitzugeben: "Passen Sie bitte auf sie auf!"

Anna Smolska tanzt schon mit acht Jahren an der Stange. (Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorowius)Anna Smolska tanzt schon mit acht Jahren an der Stange. (Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorowius)

Zwischendurch gibt es ein paar knapp bekleidete Holländerinnen, die mit Schlafzimmerblick und forschen Schrittes auf eine Kamera zustaksen, ein paar Zauberfaxen machen, "die nichts Neues sind" und wohl darauf bauen, mit ihrer Optik von ihrer lahmen Nummer abzulenken. Das mag okay für einen Sauftempel auf Mallorca sein, aber ein Supertalent? Nein. Sylvie meint, dafür seien die "Sittah’s Angels" aber "hot hot hot". Das ist doch wirklich toll: Wenn Frauen kein Talent haben, können sie immer noch verrucht gucken, ihren Sexappeal einsetzen und ein paar knappe Höschen vorführen.

Niemand vergisst den "Lizardman"

Dann doch lieber dem Comedian Konstantin Mouraviev aus Russland zuschauen. Dessen Rhönrad-Darbietung sorgt wenigstens für etliche Lacher. Auch die kleine "Lille Jo" Rennert aus Hennigsdorf legt eine "wirklich klasse Tanzleistung hin". Vor allem Sylvie ist vom kleinen "Girl-Boss" schwer angetan.

Anmutig und sehr berührend wird es noch einmal am Ende dieses Abends mit der "Akrobatikshow im Regen" von Jenny Kastein und ihrem Verlobten Daniil Biriukov. "Supersexy, elegant, harmonisch", lobt die Jury die beiden Artisten, bevor Eric Sprague noch einmal für blankes Entsetzen sorgt.

Freaky: der Lizardman  (Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorowius)Freaky: der Lizardman (Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorowius)

Der Texaner ist der "Lizardman". Seine Zunge ist gespalten, die Nasenwand durchbohrt, die Zähne angeschliffen. Er ist überall tätowiert und trägt auf der Stirn Implantate. Die Show des "Freaks", der unter anderem einen ganzen Bottich Flüssigkeit durch die Nase zieht, ist spannend und bizarr zugleich. Leider erhält der einstige Philosophiestudent nur eine Ja-Stimme. Man sieht die Enttäuschung in seinen Augen: "Ein paar haben sich geekelt, einigen hat es gefallen, aber ich schwöre, jeder wird sich daran erinnern." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
 

 
"Wie kann man zu diesen Augen nein sagen?", platzt es aus Sylvie heraus, als sie Kevin Elsnig umarmt und auf einmal – den goldenen Buzzer drückt. Der Student hat mit der Arie "Lascia ch'io pianga" von Georg Friedrich Händel für pure Gänsehaut und erstaunte Gesichter gesorgt, denn Kevin ist Countertenor, das bedeutet, er hat seine hohe Stimme während des Stimmbruchs nicht verloren. Ja, er singt wundervoll, dieser junge Mann, aber es ist schon herrlich, wie man auch in Show Nummer 4343427732 nicht umhinkommt, einen Paul-Potts-Moment künstlich herbeizupushen.

Verwendete Quellen:
  • "Das Supertalent"-Sendung vom 1. Dezember 2018

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