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"Pocher und Papa auf Reisen": Das ist der größte Streitpunkt zwischen den beiden

"Pocher und Papa auf Reisen"  

Differenzen bei den Pocher-Männern – und den Zuschauern

20.06.2020, 11:28 Uhr | spot on news, mbo, t-online

"Pocher und Papa auf Reisen": Das ist der größte Streitpunkt zwischen den beiden. "Pocher und Papa auf Reisen": In der ersten Folge ging es für Vater und Sohn nach Thailand. (Quelle: TVNOW / Banijay Productions Germany)

"Pocher und Papa auf Reisen": In der ersten Folge ging es für Vater und Sohn nach Thailand. (Quelle: TVNOW / Banijay Productions Germany)

Oliver Pocher ist derzeit omnipräsent – besonders auf RTL. Dort lief nun die erste Folge von "Pocher und Papa auf Reisen". Die Meinungen darüber sind unterschiedlich – genauso wie die der zwei Pocher-Männer.

Für Oliver Pocher und Vater Gerhard, genannt "Gerd", geht es in der ersten von zwei Folgen von "Pocher und Papa auf Reisen" nach Thailand. Schnell wird klar, dass die beiden nicht immer gleich ticken. Der größte Streitpunkt: die Zugehörigkeit von Vater Gerd zu den Zeugen Jehovas.

Die Reise fand bereits im Januar statt und war eine absolute Premiere für das Vater-Sohn-Duo. Sie seien noch nie so lange allein zusammen unterwegs gewesen, geschweige denn hätten in einem Bett genächtigt. "Das wird eine Herausforderung, 14 Tage auf engstem Raum zu sein", betont Gerd Pocher vorab. Vom Flughafen Frankfurt aus geht das Abenteuer los.

"Wir pflegen eher ein Kumpelverhältnis", erklärt Pocher die Beziehung zu seinem Vater. Nach 13 Stunden Flug kommt das Duo in Bangkok an. Schon bei der Begrüßung durch das Hotelpersonal, eine leichte Verbeugung mit gefalteten Händen, stellt Gerd Pocher etwas klar. Seit 38 Jahren sei er bei den Zeugen Jehovas. Er habe nichts gegen andere Religionen, würde sich in Thailand aber nicht an Gesprächen, Riten oder Zeremonien von Buddhismus beteiligen.

Keine Geburtstage, kein Weihnachten

Nach einem aufregenden Tag in Bangkok geht es ins Nachtleben, wo Oliver Pocher seinem Vater ein Taschengeld gibt – das weckt alte Erinnerungen. Denn Pocher musste früher 400 Mark von seinem 1.000-Mark-Gehalt als Versicherungskaufmann an seine Eltern als "Miete" abgeben. "Ich war noch nicht mal 18", zeigt sich Pocher jetzt empört. "Wir sind bis heute der Meinung, dass die Kinder dadurch lernen, mit Geld umzugehen", verteidigt sich sein Vater. Und noch etwas war besonders in Oliver Pochers Kindheit und Jugend: Die Zeugen Jehovas feiern keine Geburtstage und kein Weihnachten: "Geschenke von meinen Eltern hielten sich in Grenzen. Man kommt sich, in negativem Sinne, speziell vor", erklärt Pocher, der seinen Kindern deshalb gerne Überraschungen macht.

Auftritt in einer Travestieshow

Am zweiten Tag geht es für die beiden in eine Travestieshow, in der sie auch selbst auf der Bühne stehen: Pocher glaubt fest an das Unterhaltungstalent seines Vaters – und er selbst kann von seinen "Let's Dance"-Erfahrungen profitieren. Für die Darbietung schlüpfen die Männer in glitzernde Kostüme und lassen sich aufwendig schminken. Nach den beiden Auftritten ist Oliver Pocher stolz auf seinen Vater, den er zuvor nie kostümiert gesehen und der den Spaß ohne Widerworte mitgemacht habe. 

Kurz vor dem Auftritt im Varieté-Theater: Oli Pocher geschminkt und kostümiert. (Quelle: TVNOW / Banijay Productions Germany)Kurz vor dem Auftritt im Varieté-Theater: Oli Pocher geschminkt und kostümiert. (Quelle: TVNOW / Banijay Productions Germany)

Der erste Krach am vierten Tag

Nächster Stopp: Chiang Mai. In einem buddhistischen Kloster will Oliver Pocher seinem Vater den Buddhismus näherbringen. Doch für Gerd Pocher als Zeuge Jehova kommt das nicht in Frage. Nach kurzer Diskussion zieht er sich ins Hotel zurück. Sein Sohn kann das schwer nachvollziehen: der vierte Tag, der erste Krach. Die beiden übernachten getrennt voneinander und Oliver Pocher meditiert und sammelt Essensspenden mit den Mönchen.

Als Oliver Pocher vier Jahre alt war, kamen seine Eltern erstmals mit den Zeugen Jehovas in Berührung. In seiner Kindheit musste der Comedian an Treffen und Kongressen der Gemeinschaft teilnehmen und sogar von Haus zu Haus gehen sowie die "Wachtturm"-Zeitschrift in der Fußgängerzone verteilen. Mit 18 Jahren wandte sich Oliver Pocher von der Gemeinschaft ab. "Wir werden da nicht mehr auf einen Nenner kommen", weiß er. Wieder harmonischer läuft es bei der Feuermassage ab. "Die Reise läuft besser als gedacht", resümiert Oliver Pocher ab der Hälfte des Urlaubs – trotz der Meinungsverschiedenheiten.

Meinungsverschiedenheiten gibt es auch bei den Userinnen und Usern auf Twitter bezüglich der ersten Folge der Show: 

Einige stören sich besonders an der Tatsache, dass Pochers Vater als Zeuge Jehovas gezeigt wird: 

Allgemeine Begeisterung? Fehlanzeige:

Viele finden Gerd Pocher einfach klasse: 

Andere sind schlichtweg begeistert: 

Nach elf Tagen Thailand überwiegen die positiven Momente. "Für 70 ist er erstaunlich fit und wir sind uns wirklich näher gekommen", sagt Oliver Pocher, sein Vater schätzt seine Zuvorkommenheit während der Reise. In der nächsten Folge ist die Reise der beiden in die USA zu sehen, auf der sich der Comedian bei einem Jagdausflug verletzt hat, wie schon vorher bekannt war.

Verwendete Quellen:
  • "Pocher und Papa auf Reisen" vom 19. Juni 2020
  • Nachrichtenagentur spot on news
  • Twitter-Suche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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