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Auto: Deutschland verliert über 100.000 Jobs durch E-Mobilität

Zehntausende Jobs in Gefahr  

So hart wird die E-Auto-Wende Deutschland treffen

05.12.2018, 15:52 Uhr | Rene Wagner, dpa

(Quelle: Reuters)
VW verhandelt mit Ford über globale Automobil-Allianz

Volkswagen werde möglicherweise Ford-Produktionsstätten nutzen, sagte Konzern-Chef Diess in Washington. (Quelle: Reuters)

Kooperation: Volkswagen plant die Zukunft und will mit Ford eine Auto-Allianz schmieden. (Quelle: Reuters)


Durch die Umstellung auf Elektromobilität werden Zehntausende Jobs in Deutschland verschwinden. Wer vom Abbau vor allem betroffen sein wird und wie die Regierung gegensteuert. 

In Deutschland werden einer Studie zufolge durch die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren Zehntausende Jobs verschwinden. "Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Plätze aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb bei Pkws verloren gegangen sein", sagt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in einer Studie voraus. Der Wirtschaft dürften bis dahin rund 20 Milliarden Euro verloren gehen, was rund 0,6 Prozent des realen Bruttoinlandsproduktes entspreche.

Vor allem Fachkräfte betroffen

Im Fahrzeugbau direkt dürften 83.000 Arbeitsplätze wegfallen. "Andere Branchen geraten ebenfalls in Mitleidenschaft und müssen über 30.000 Stellen abbauen", erwarten die Forscher. Gleichzeitig dürften fast 16.000 neue Stellen geschaffen werden, etwa im Bauwesen, bei Stromversorgern oder in Teilen des Dienstleistungsbereiches und des Verarbeitenden Gewerbes.

"Von der Elektrifizierung des Antriebsstrangs werden vor allem Fachkräfte negativ betroffen sein", erwartet das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit. "Zeitverzögert sinkt auch der Bedarf nach Spezialisten- und Expertentätigkeiten. In der längeren Frist ergeben sich negative Effekte für alle Anforderungsniveaus."

Mehr Importe nötig für E-Mobilität

In den kommenden Jahren dürfte die Umstellung auf E-Mobilität zunächst positive Folgen haben – etwa durch die notwendigen zusätzlichen Investitionen der Autobranche, die Bauausgaben in die Ladeinfrastruktur und die Neuausrüstung des Stromnetzes. Langfristig dominiere aber der steigende Importbedarf an Elektroautos und Traktionsbatterien. Gedämpft werde dieser negative Effekt dadurch, dass sich der Kraftstoffbedarf ändere – weg von ausländischem Mineralöl hin zu heimischem Strom.



Um Jobverluste in größerem Stil zu verhindern, versucht die Bundesregierung, die Batteriezellproduktion nach Deutschland zu bringen. Auch sie befürchtet, dass in der heimischen Autobranche Zehntausende Stellen wegfallen werden, wenn der Antrieb künftig nicht mehr selbst produziert wird wie bei Verbrennungs- und Dieselmotoren, sondern in Asien zugekauft wird. Das Wirtschaftsministerium stellt deshalb als Anschubfinanzierung eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ressortchef Peter Altmaier rechnet ab 2021 mit dem Start der Batteriezellenproduktion in Deutschland. Derzeit wollen sich dafür mehrere Konsortien bilden. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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