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Auto – Renault bringt R5 in elektrischer Version heraus

Ikone der 70er  

Renault bringt R5 in elektrischer Version heraus

14.01.2021, 15:27 Uhr | AFP

Auto – Renault bringt R5 in elektrischer Version heraus. Renault: Der neue R5 gehört zu mindestens zehn neuen Elektro-Modellen, die der Konzern bis 2025 auf den Markt bringen will. (Quelle: Renault)

Renault: Der neue R5 gehört zu mindestens zehn neuen Elektro-Modellen, die der Konzern bis 2025 auf den Markt bringen will. (Quelle: Renault)

Die Corona-Krise hat Renault stark getroffen. Der Autokonzern setzt daher unter anderem auf einen Verkaufsschlager aus den 70er Jahren. Den R5 soll es künftig elektrisch geben.

Renault will aus der Absatzkrise kommen: Der französische Autobauer legt den beliebten Kleinwagen R5 als Elektromobil neu auf, wie Konzernchef Luca de Meo bei der Vorstellung der neuen Fünf-Jahres-Strategie mitteilt. De Meo versprach ein "Elektroauto zu einem Preis, den sich alle leisten können."

Mehr elektrische Varianten geplant

Der neue R5 gehört zu mindestens zehn neuen Elektro-Modellen, die Renault bis 2025 auf den Markt bringen will. Damit will der Konzern nach eigenen Angaben seine "Führungsrolle bei der Elektromobilität" stärken. Auch der Sportwagen Alpine soll drei neue elektrisch betriebene Ausführungen erhalten.

Daneben setzt Renault auf eine höhere Profitabilität. Das Ziel des früheren Konzernchefs Carlos Ghosn, fünf Millionen Autos in 100 Ländern zu verkaufen, sei "klar gescheitert", sagte de Meo. "Es gleicht einem Auto, das zu groß für seinen Motor ist."

Renault will Präsenz auf einigen Märkten erweitern

Im laufenden Jahr will Renault nur 3,1 Millionen Fahrzeuge produzieren. Zugleich will sich der Konzern auf Märkte mit "hohen Margen" konzentrieren, wie Lateinamerika, Indien und Südkorea. Die Präsenz in Spanien, Marokko, der Türkei und Russland soll ausgebaut werden.

Die Corona-Pandemie trifft Renault härter als viele andere Hersteller: Im vergangenen Jahr brach der Absatz um mehr als ein Fünftel auf knapp drei Millionen Fahrzeuge ein. Bereits im Sommer hatte der Konzern den Abbau von weltweit 15.000 Stellen bekannt gegeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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